100 Tage MeinProf.de
Posted by Jonathan Tue, 21 Feb 2006 01:33:00 GMT
MeinProf.de ist heute 100 Tage alt geworden!
Wir sind in der Nacht vom 13ten auf den 14ten November 2005 online gegangen und sind seit dem nicht zu stoppen.
Mittlerweile sind wir in Version 3.0 mit knapp 10.000 Professoren, 13.000 Kurse und 45.000 Bewertungen im System. Am Freitag wurde auf SpiegelOnline ein Artikel über uns veröffentlicht, der uns noch einen kleinen Sprung hat machen lassen...
In der Ostthüringer Zeitung ist ebenfalls ein Artikel erschienen (kostenlose Registration nötig) und wir haben ein Interview mit StarFM gehabt, das hoffentlich diese Woche in Berlin und Nürnberg zu hören ist. Eine Anfrage des Müncher Merkurs liegt vor.
Mittlerweile ist auch der erste Ableger online, unter www.meinprof.at können österreichische Studenten ihre Kurse und Professoren bewerten.
Wir haben noch eine Menge Ideen, die wir umsetzten wollen und neues Feedback kommt täglich an.
Das Ganze wäre nicht ohne die Mitarbeit aller Studierenden, die fleissig Professoren und Kurse eingetragen und bewertet haben, möglich gewesen. Wir danken euch für eure Unterstützung und hoffen, dass wir mit MeinProf.de einen positiven Beitrag zur Verbesserung der Lehre leisten können.
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Geile Idee! Das hätte es schon viel früher geben müssen. Macht weiter so!!!
kleiner sprung ist gut :P ..
Ich merke an dieser Webseite einmal wieder, was mich an solchen Umfragen nervt. Versteht das jetzt nich falsch, ich möchte konstruktive Kritik üben. Ich finde es erst einmal gut, die Profs zu evaluieren. Gleichzeitig merke ich aber auch, dass eine Webseite vollkommen ungeeignet ist für eine solche Umfrage. Denn hier tauchen im Regelfall nur die Leute auf, die entweder einen Hass auf einen Prof haben (das geht schnell) oder einem Prof eine besondere Belobigung zukommen lassen wollen (das muss ein Prof sich sehr schwer erarbeiten). Demzufolge werden die schlechten Bewertungen überwiegen. In manchen Fällen mag das gerechtfertigt sein, in anderen Fällen nicht. Erst mit der Masse der Beurteilungen kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dieser Statistik zu glauben…
Ich möchte an dieser Stelle vorschlagen, zumindest die TOP-/FLOP-Listen ausschliesslich aus Profs mit (sagen wir mal) 20 oder mehr Bewertungen zusammenzustellen. Noch besser wäre natürlich, die Bewertungen zu einem Prof erst dann überhaupt zu veröffentlichen, wenn mehr als 20 Bewertungen zu diesem Prof vorhanden sind.
Denn für viele Leser der Webseite ist die Bewertung das einzige, worauf sie schauen - wenn eine von einer einzigen Bewertung untermauerten “Punktzahl” genauso dargestellt wird wie eine von 160 registrierten Usern untermauerten Punktzahl, dann ist einfach an der Seriösität der Seite zu zweifeln. Insbesondere in den TOP3/FLOP3-Listen fehlt die Angabe, auf wievielen Bewertungen das Ranking fußt - womit sie für mich völlig unglaubwürdig wird.
Hallo Dave,
Die TopFlop Listen haben eine Mindestzahl von Bewertungen, siehe http://www.meinprof.de/info/faq#no_top_flop
Wir werden in kürze diese Werte wieder hochsetzten, da in letzter Zeit viele Bewertungen eingegangen sind. Wenn man auf der Detail-Seite zu den TopFlops ist (http://www.meinprof.de/topflop), sieht man auch genau die Anzahl der Bewertungen, die dieser Kurs oder Professor hat. In die Boxen rechts passt diese Information einfach nicht mehr rein.
Wenn man die Bewertungen so durchguckt sieht man, dass die Mehrzahl der Bewertungen nicht negativ ist. Es gibt mindestens genau so viele positive Bewertungen und viele mittelmäßige. Die Seite hat ja nicht nur den Zweck, Professoren/Kurse zu bewerten, sondern auch Feedback an die Professoren zu geben. Viele der Kommentare sind für Professoren und andere Studenten interessant.
Die Idee, die Note eines Professors auch erst ab einer gewissen Anzahl von Bewertungen anzuzeigen ist interessant und wir werden sie auf jeden Fall intern diskutieren.
— Jonathan
Gratulation zum SPIEGEL-Artikel! Und super, daß die mich zitiert haben, bin ich stolz drauf :-).
Hallo Leute,
Dave hat meine Meinung, wenn auch etwas … sehr deutlich, wiedergegeben. Das Unbehagen, was den ansonsten sehr guten Eindruck trübt, ist aber meiner Meinung nach auf den Unterschied zwischen Erwartung der NutzerInnen und Realisierung zu sehen. Ihr erweckt – zumindest bei mir – den Anschein, dem Anspruch einer professionellen Evaluierung eines Leistungsstandes gerecht werden zu wollen. Jeder, der sich mit Evaluierungen beschäftigt – dazu zähle ich Euch natürlich auch :-) – weiß, dass hier sehr viele Einflussfaktoren zum Tragen kommen und die Gruppe, die zu befragen ist, diesen gleichermaßen ausgesetzt sein soll. Hier könnt Ihr aber beide Anforderungen nicht befriedigen. Durch die laufende Befragung sind die Rahmenbedingungen für jede Befragung unterschiedlich und dies kann von Euch (noch) nicht mit einer statistisch hinreichend großen Stichprobe kompensiert werden.
Aber wenn diese Form der Evaluierung mehr als Anregung zum Dialog gesehen wird – und hierzu habt Ihr ja schon die ersten Schritte mit Feedback-Möglichkeit auch für Lehrende getan – und auch dem zeitlichen Charakter gerecht wird – Angabe des Semesters – kann sie in meinen Augen als erfolgreich angesehen werden. Leider muss dann eine absolute Aussage über die beste Lehrende/den besten Lehrenden unterbleiben und das Forum ist nicht als absolute Leistungsmessung zu sehen – schon gar nicht als Ersatz für die Lehrevaluationen an den einzelnen Hochschulen selbst.
Lange Rede – kurzer Sinn: der Weg ist weit und steinig, aber Ihr seid auf dem richtigen. ... das von einem Lehrenden, der nicht über jede Bewertung glücklich sein kann, aber ich kann ja jetzt auch einen Kommentar zur Lehrveranstaltung loswerden, wenn … ja wenn Ihr wieder da seid.
Hallo barry,
Wir sind uns bewusst, das noch nicht alles perfekt ist, aber wir versuchen unser Angebot ständig zu verbessern. Eine Semesterangabe zur Bewertung ist bereits möglich, was noch nicht geht, ist die angezeigten Bewertungen pro Semester einzuschränken.
Diese Funktionalität und eine zeitliche Historie für die Bewertungen wollen wir bald implementieren.
In der aktuellen Entwicklungsversion werden bereits Kommentare von Dozenten angezeigt.
Wir sehen uns auch nicht als Ersatz für die interne Evaluation, sondern als weiteren Service. Das Problem mit der internen Evaluation ist, dass Studenten sie meist nie zu Gesicht bekommen. Ebenso Schüler, die nach dem Abitut nach einem Studienplatz suchen.
Gruss, Jonathan
Das Argument mit der Kurswahl stimmt weder für die FH noch für die BA. Mit der Wahl des Studienganges liegen 20-30 Professoren fest. Was mach ich dann? Wähle ich dann eine andere Berufsausbildung oder?
@R. MEIER-HIRMER:
Zum Beispiel. Wir haben auch viele Anfragen und positives Feedback von Schülern bekommen, die die Seite als Orientierung für die Wahl des Studienplatzes nutzen.
Aber generell ist die Seite eher besser für Universitäten gedacht, wo mehr Wahlfreiheit herrscht. Wir haben die BAs und FHs erst nach starker Nachfrage von deren Studenten eingeführt.