Weiterer SPIEGEL-Artikel

Posted by Thomas K. Thu, 17 Aug 2006 07:13:00 GMT

Nachdem wir und vor allem unsere Server den ersten Anstum der "DPA-Welle" verkraftet hatten, die u.a. zu einem vielbeachteten Artikel auf heise online geführt hatte, war nun am Dienstag wieder DER SPIEGEL an der Reihe.

Screenshot vom SPIEGEL ONLINE

Bei unserem bekannten Glück musste zu diesem Zeitpunkt natürlich wieder prompt der Webserver ausfallen, was einige Leser schon vermuten ließ, wir hätten die Seite abschalten müssen. Dies ist natürlich nicht der Fall, MeinProf.de bleibt weiter online!

Ärgerlich sind diese Serverausfälle natürlich trotzdem, insbesondere wenn man durch Presseartikel die Chance hat, MeinProf.de einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Wir haben daher nun unsere Infrastruktur etwas umgestaltet, so daß zumindest der Webserver nicht mehr auf dem ständig streikenden Rechner läuft. Falls dieser nun ausfällt, ist die Seite weiterhin erreichbar, wenn auch unter Umständen aufgrund der aktuellen Anfragelast nur sehr schleppend.

Wir bitten um euer Verständis, daß wir nicht - wie uns viele vorgeschlagen haben - einfach mehrere Server hinzukaufen können um mit dem Besucheransturm fertig zu werden, dafür fehlen uns leider die finanziellen Mittel.

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  1. student x replied:

    Großartige Seite, wenn schon Studiengebühren erhoben werden, dann ist eine öffentliche Evaluation nur folgerichtig und notwendig. Übrigens ist euer Typo Link veraltet, siehe http://typo3.org.

    Posted: about 4 hours later.
  2. Thomas commented:

    Danke, auch für den Hinweis auf den veralteten Link. Die richtige Seite ist aber in diesem Fall nicht http://typo3.org/, sondern http://www.typosphere.org/. Typo ist ein auf Ruby on Rails basierendes Weblog-System und hat nichts mit dem CMS Typo3 zu tun.

    —Thomas

    Posted: about 5 hours later.
  3. Leser replied:

    Zum Spiegel-Artikel: “Die Studenten argumentieren, Professoren in Deutschland seien unkündbar, was die zu erwartenden Nachteile erheblich minimiere.”

    Es werden aber nicht nur Professoren, sondern auch wiss. Mitarbeiter und sonstige Lehrkräfte bewertet, die als abhängig Beschäftigte gelten und nicht “unkündbar” sind. Somit ist die genannte Argumentation nicht ganz zutreffend.

    Posted: 1 day later.
  4. Thomas commented:

    Das ist leider wieder mal ein typischer Fall, bei dem die Presse etwas aus dem Zusammenhang gerissenes zitiert. (Falls das denn überhaupt ein Zitat war, leider wurde schon so einiges veröffentlicht, was wir so überhaupt nicht geäussert haben.)

    Unsere Argumentation ist keineswegs, dass man Professoren ruhig schlechtg bewerten kann, weil ihnen ja keine Konsequenzen drohen. Bei normalen C3/C4-Beamtenstellen ist das zwar durchaus der Fall und zusammen mit Artikel 5 Abs. 3 des Grundgesetzes genießen Professoren fast völlige Narrenfreiheit (im positven, als auch im negativen Sinne), uns ist aber natürlich auch die Situation von anderem Lehrpersonal bekannt.

    Die Erfahrung zeigt, dass sich bisher fast nur FH-Professoren bei uns beschweren und eine Löschung ihres Eintrags verlangen. Sowohl von Seiten der wissenschaftlichen Mitarbeiter und anderer Lehrbeauftragter, als auch von Universitäts-Professoren gab es bisher kaum Protest.

    —Thomas

    Posted: 1 day later.
  5. spin_at replied:

    eine absolute elite-uni, an der ich gern studiert hätte!, die rwth aachen, hat unter androhung einer klage ihre einträge löschen lassen, hab ich gelesen. egal wie schlecht die studis deren lehre beurteilt haben, wer da studiert hat, der hat erstens ahnung und zweitens einen job! so what? (apropos studies: es soll da ja auch ziemlich studierunfähige geben, wann gibt es eigentlich einmal eine öffentlich seite: mein.student.de?)

    Posted: 2 days later.
  6. blogfrog commented:

    Diese Seite war längst überfällig. Ein Anfang ist gemacht. Die Wehwehchen zu Beginn werden nach und nach verschwinden. Die Diskussion zwischen den Professoren und ihren Kunden (Studenten) sollte rasch dazu führen, dass beide Seiten erkennen, wie sie davon profitieren können. Sollte ein glaubwürdiges Konzept vorliegen, dürfte auch die Finanzierung dieser Website kein ernsthaftes Problem darstellen. Die Einrichtung eines “Spendenlinks” sollte geschwind einen ausreichenden finanziellen Rahmen zur Folge haben. Meine € 100,. wären Euch dann sicher. Gemeinnützig dürfte MeinProf allemal sein.

    Posted: 6 days later.

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