Ausgelastete Server und neue Features auf MeinProf

Posted by: Thomas M. Wed, 30 Apr 2008 09:57:05 GMT

Heute früh ist ein Artikel auf Spiegel Online zu unserem "Knöllchen" erschienen. Das bringt natürlich wieder reichlich Traffic und daher kann es im Laufe des Tages zu Engpässen beim Zugriff auf MeinProf kommen. Denn obwohl wir unseren Cluster gestern noch ein bisschen aufgestockt haben, haben unsere Server aktuell ziemlich gut zu tun.

Aber nun zum spannenden Teil: Neue Features!

Wir haben letzte Nacht ein paar Neuerungen online gestellt – RSS Feeds und E-Mail-Benachrichtigungen.

RSS Feeds

Per RSS Feed erhaltet ihr ab jetzt ganz einfach Neuigkeiten zu Kursen, Dozenten oder gar der ganzen Hochschule. Dafür müsst ihr einfach in einem RRS Reader eurer Wahl den entsprechenden Feed einbinden. Die Feeds findet ihr oben rechts auf der Seite jeder Hochschule, jedes Dozenten und jeder Lehrveranstaltung. Nach dem Abonnieren werdet ihr immer umgehend informiert, wenn neue Dozenten, Kurse, Bewertungen, Forenbeiträge oder auch Literaturempfehlungen eingetragen werden.

Falls ihr noch keinen RSS Reader habt, können wir folgende aus persönlicher Erfahrung empfehlen:

E-Mail-Benachrichtigungen

Wir möchten die Kommunikation zwischen unseren Nutzern stärken. Deshalb kann man sich als registrierter Student jetzt auch ganz klassisch per Mail über Neuigkeiten in Kursen informieren, sobald man diese bewertet hat. Das Mailabo kann man natürlich für jeden Kurs einzeln an- und abschalten. Dafür gibt es in den eigenen Einstellungen zu jedem der bewerteten Kurse ein Icon, mit dem dies möglich wird.

Über weitere Details informieren wir euch in einem Newsletter, den wir in den nächsten Tagen verschicken werden.

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Datenschutz verhängt Bußgeld gegen MeinProf

Posted by: Thomas M. Mon, 28 Apr 2008 10:16:10 GMT

Dazu unsere Pressemitteilung

Berlin, den 28.04.2008. Die Betreiber der studentischen Bewertungsplattform MeinProf sollen durch einen Bußgeldbescheid vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zur Kapitulation gezwungen werden. Die Initiatoren des Portals geben aber nicht auf und werden die Interessen ihrer Kommilitonen gegebenenfalls auch vor Gericht durchsetzen.

Auf MeinProf können Studierende ihre Lehrveranstaltungen bewerten und so nicht nur ihren Kommilitonen bei der Kurswahl helfen, sondern auch ihren Dozenten Feedback für deren Lehrleistung geben. Das Portal existiert seit nunmehr 2,5 Jahren und konnte inzwischen 300.000 Bewertungen sammeln. Auf dieser Grundlage wurde 2007 das erste Ranking deutscher Hochschulen veröffentlicht, das allein die Lehrqualität der Dozenten berücksichtigt.

Die Qualität der Lehre ist in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Erstmals wird über Hochschulexzellenz abseits der Forschung öffentlich diskutiert. Durch MeinProf kommt Bewegung in die deutsche Hochschullandschaft, und in ersten Fällen konnte schon eine Verbesserung der Lehrqualität von Studenten und Dozenten festgestellt werden. Dennoch wird eine Plattform, die Leistung und Standards öffentlich darstellt und diskutiert, nicht von jedem gern gesehen. So versuchte ein Professor im vergangenen Jahr die Veröffentlichung seines Namens und der Bewertungen seiner Lehrveranstaltungen gerichtlich zu unterbinden. Er scheiterte mit diesem Versuch vor dem Landgericht Berlin.

Trotz dieser und vergleichbarer gerichtlicher Entscheidungen hat es sich der Berliner Datenschutz zur Aufgabe gemacht, den studentischen Initiatoren des Projektes das Leben schwer zu machen. Die Behörde will zwei Ordnungswidrigkeiten entdeckt haben, welche jeweils mit bis zu 25.000 € bestraft werden können.

So vergleicht der Datenschutz das Portal mit der SCHUFA und besteht auf eine Schließung für die Öffentlichkeit. Bewertungen dürften nur eingesehen werden, wenn die Studierenden nachweisen können, dass sie die Veranstaltung tatsächlich besucht hätten. Lehrevaluationen sind aber nur dann sinnvoll, wenn sie von zukünftigen und aktuellen Studenten sowie Hochschulvertretern eingesehen werden können.

Des Weiteren verlangt die Behörde, Dozenten bei neuen Bewertungen postalisch zu benachrichtigen, sowie nachträglich alle bisher bewerteten Personen schriftlich zu informieren. Die Forderung ist praktisch nicht umsetzbar, jedoch wurden sämtliche Gegenvorschläge der Betreiber – wie beispielsweise die regelmäßige Benachrichtigung der jeweiligen Hochschulen – von der Datenschutzbehörde abgelehnt.

Der Anwalt von MeinProf, Dr. Lambert Grosskopf, selbst Dozent an der Hochschule Bremen, hält die Rechtsauffassung des Datenschutzes für falsch: "Jeder hat das Recht seine Meinung frei zu äußern und kann nicht nur den Inhalt, sondern auch den Ort und damit die Verbreitung seiner Äußerung frei bestimmen."

Nach Auskunft von Thomas Metschke, Mitgründer von MeinProf, werden die Berliner Betreiber gemeinsam mit ihrem Anwalt gegen den Bußgeldbescheid vorgehen: „Wir stellen uns darauf ein, das vor Gericht auszutragen. Es geht um Transparenz und Qualitätsverbesserung der Lehre. Wir werden uns durch den" Bußgeldbescheid nicht aus der Bahn werfen lassen, sondern weiter die Interessen der Studenten vertreten. Wir machen das für unsere Kommilitonen."

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Educamp 2008 in Ilmenau

Posted by: Alex Mon, 21 Apr 2008 08:44:50 GMT

Ilmenau - himmelblau

Ilmenaus obiger Wahlspruch war etwas irrefürhend, denn ganz so haben wir die Stadt nicht kennen gelernt. Es hat eher viel geregnet und teilweise war die Sichweite unter 100 Metern. Aber wir sind ja auch nicht wegen des guten Wetters zum ersten deutschen Educamp gefahren, an dessen Organisation Thomas bekannterweise beteiligt war, sondern wegen der Inhalte.

Bereits die multimediale und Skype-gestützte Podiumsdiskussion am Freitag abend war mit ca. 130 Personen sehr gut besucht. Insgesamt hat das Educamp um die 180 Personen angezogen. Für die Verantwortlichen also ein voller Erfolg und die Bestätigung der Notwendigkeit dieses "Special Interest Barcamps".

Warum besucht man überhaupt ein Barcamp? Na klar: Wegen der Sessions und der anderen Leute. Im Vorfeld gab es einige Bedenken, ob sich der Barcamp-Gedanke realisieren ließe, da viele Anwesenden noch nie auf einer solchen Veranstaltung waren. Es hat aber alles sehr gut funktioniert. Und während man auf den anderen Barcamps ja überwiegend die üblichen Verdächtigen trifft, war die Mischung der Leute auf dem Educamp sehr erfrischend.

Die Sessions waren größtenteils sehr diskussionslastig und daher spannend - unsere eigene zum Thema Vermarktung der Lehrexzellenz von Hochschulen und Dozenten eingeschlossen.

Was wäre noch zu sagen?

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Gewinner des Ars legendi-Preises 2008

Posted by: Thomas M. Tue, 22 Apr 2008 14:47:06 GMT

Auf der Jahresversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben Prof. Dr. Michael Vogel von der Hochschule Bremerhaven und Prof. Dr. Joachim Winter von der Ludwig-Maximilians-Universität München den Ars legendi-Preis 2008 für exzellente Hochschullehre erhalten.

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wurde dieses Jahr im Fachgebiet der Wirtschaftswissenschaften vergeben.

Aus der Begründung der Jury:

Prof. Dr. Michael Vogel ist seit 2003 Professor für Betriebswirtschaftslehre und Tourismusmanagement an der Hochschule Bremerhaven. Er hat in dieser Zeit den Studiengang Cruise Industry Management entscheidend weiterentwickelt und diesem zu großer nationaler Anerkennung verholfen. Seine eigene Lehre zeichnet sich durch eine ungewöhnlich breite Methodenvielfalt aus und beinhaltet innovative Lehr- und Prüfungsformen, etwa multimedial basierte Lehrveranstaltungen, Planspiele oder "double-blind peer review" von studentischen Papieren. Prof. Vogel schöpft seine Konzepte vor allem aus einem tiefgehenden und systematischen hochschuldidaktischen Selbststudium. Bei den Studierenden wie auch im Kreis der Kollegen genießt seine Lehre höchste Anerkennung für die aktivierende Vermittlung aktueller Fach-, insbesondere aber auch Schlüsselkompetenzen. Seine Konzepte und Erfahrungen macht er innerhalb der Hochschule, aber auch der Fachöffentlichkeit durch Publikationen zugänglich.

Prof. Dr. Joachim Winter ist seit 2004 Professor für Volkswirtschaftslehre, Schwerpunkt empirische Wirtschaftsforschung, an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit Beginn seiner Tätigkeit hat er ein Lehrprogramm aufgebaut, das unter den Bedingungen sehr großer Pflichtveranstaltungen mit mehreren Hundert Studierenden die Teilnehmer zum aktiven Lernen anhält und die Vermittlung von Wissen stets mit der reflektierten und problemorientierten Anwendung verknüpft. Beispielsweise motiviert er die Studierenden zur selbständigen Fallstudienarbeit und durch die Auslobung über das Internet abgewickelter Arbeitsgruppenwettbewerbe. Seine Lehre, die stets Theorie und Empirie, aber auch gesellschaftliche und politische Aspekte mit volkswirtschaftlichen Themen verbindet, genießt die höchste Anerkennung der Studierenden und der Fakultät. Als Studiendekan und in der Begleitung studienbeitragsfinanzierter Projekte zur Verbesserung der Lehre fördert er ergänzend das studierendenzentrierte Studium an der Fakultät insgesamt.

Die Preisträger belegen beispielhaft, wie unter den sehr unterschiedlichen Bedingungen wirtschaftswissenschaftlicher Lehre – eher kleine und spezialisierte Studiengänge oder „Massenstudiengänge“ – kreativ Lösungen umgesetzt werden können, die vor allem das aktive Lernen der Studierenden in den Mittelpunkt stellen.

Gratulation vom gesamten MeinProf Team

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MeinProf und ich machen Party!

Posted by: Alex Sat, 19 Apr 2008 13:13:05 GMT

Für alle Freunde der finnischen Humppa-Musik hat MeinProf ein kleines Schmankerl: Wir verlosen zwei Karten für das Abschlusskonzert von eläkeläiset (zu Deutsch: Die Rentner) im Lido in Berlin am Samstag, 26.4. Wir treffen uns um 20 Uhr, los geht's dann um 21 Uhr.

Die beiden Karten verlosen wir nur im Paket. Und um den Titel des Wettbewerbs "MeinProf und ich machen Party!" gerecht zu werden nur an ein "Duo" aus einem/einer Studenten/in und Dozenten/in.

Also: Alle Studenten, die immer mal mit einem/einer ihrer Dozenten/Dozentinnen und dem MeinProf-Team einen Abend Humppa hören wollten: Schreibt uns eine Mail mit den Namen an wir.wollen.mitfeiern@meinprof.org. *

Umgekehrt gilt das gleiche: Wenn Sie mit einem/einer Studenten/in und uns feiern wollen, melden Sie sich bei uns: wir.wollen.mitfeiern@meinprof.org. *

* Die jeweils andere Person sollte natürlich der Begleitung zugestimmt haben!

Für alle, die nicht wissen, was Humppa ist, hier eine kleine Erklärung in unseren FAQ und ein Video auf YouTube.

Danke an Humppa.de für die Bereitstellung des Fotos!

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Update Lange Nacht der Mathematik in Bremen

Posted by: Thomas M. Mon, 14 Apr 2008 20:55:55 GMT

Wir haben schon über die Lange Nacht der Mathematik in Bremen berichtet.

Die Planungen und Vorbereitungen sind inzwischen abgeschlossen. Sieben Dozenten aus ganz Deutschland werden vortragen, alle sind in MeinProf hoch gelobt. Am 16. Mai werden sie im Stundentakt demonstrieren, dass Mathematik auch eine unterhaltsame Seite hat.

Die Dozenten und Themen im Überblick

  • Martin Scheer, Spaß mit (und trotz?) Moore-Penrose-Inversen!
  • Christian Zylka, Über interessante Kurven
  • Jutta Arrenberg, Die Ungleichung von Bunjakowski-Schwarz und ihr Nutzen für den Alltag
  • Armin Saam, Wo ist die Grenze zwischen Konvergenz und Divergenz? Ein unendlicher Lupenblick auf die harmonischen Reihen
  • Timm Sigg, Imaginäre Zahlen in einer realen Welt - wozu?
  • Mike Scherfner, Vom Skalarprodukt zur Metrik: Geometrie macht unser Universum!
  • Roland Hornung, Rettet die Mathematik vor dem Verderben? - Mathematische Methoden und verderbliche Lebensmittel

Weitere und aktuelle Informationen findet Ihr auf der Seite von Herrn Albers von der Uni Bremen

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Bachelor-Abschluss führt zu Studienabbruch - Fernsehbeitrag REPORT MAINZ

Posted by: Thomas M. Tue, 08 Apr 2008 11:22:26 GMT

Gestern gab es einen Beitrag bei REPORT MAINZ zum Thema "Bulimie-Learning, Bachelor und Studienabbrecherquote."

Leider können wir den Film nicht direkt verlinken, zu sehen und zu lesen ist das Ganze aber auf der Seite von REPORT MAINZ.

Ein paar Eindrücke aus dem Bericht

Prof. Wolfgang Eßbach, Universität Freiburg
Für mich ist die Bologna-Reform ein Schuss nach hinten. Die Ziele, die man vorgegeben hat, nämlich Mobilität, Strukturierung des Studiums, Berufsbefähigung, sind alle nicht erreicht worden. Was passiert ist, ist das Gegenteil. Die Mobilität der Studierenden sinkt. Von Berufsbefähigung kann keine Rede sein. Und die Anteile von Bulimie-Learning haben sich enorm verstärkt.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Präsidentin Kultusministerkonferenz
Die ersten Aussagen, die ersten Hinweise jetzt sind aus meiner Sicht nicht dazu geeignet, den Bologna-Prozess insgesamt in Frage zu stellen, aber sie geben uns schon den einen oder anderen Hinweis, dass wir speziell an auch Fachhochschulen und speziell in dem einen oder anderen Studiengang wirklich genau hinschauen müssen, was wir an der Gestaltung der Bachelorstudiengänge eventuell verbessern müssen.

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Neues Studiengebührenmodell in Hamburg geplant

Posted by: Thomas M. Mon, 07 Apr 2008 19:10:38 GMT

Man mag es kaum glauben, aber es scheint endlich einmal jemand mitgedacht zu haben! Die sicher nicht ganz einfache Koalitionsbildung zwischen der CDU und den Grünen in der Hamburger Bürgerschaft führt eventuell zu einem Studiengebührenmodell mit Sinn.

Die Überlegung ist einfach und aus meiner Sicht erschreckend gut. Die Studenten sollen erst im Anschluss ihrer Ausbildung und bei ausreichend hohem Einkommen die Studiengebühren "nachzahlen". So soll sich jede und jeder die Ausbildung leisten können und man muss sich nicht verschulden/Eltern belasten oder noch mehr nebenher arbeiten.

Bisher sind nur grobe Zahlen raus. Die Rede ist von einem Mindesteinkommen von 30.000 Euro im Jahr und dann einer Zahlung von 375 Euro pro belegtem Semester. (Im Moment sind es 500 Euro pro Semester in Hamburg.) Ob und wie genau das umgesetzt wird bleibt abzuwarten.

Mir fällt spontan nichts Schlechtes an der Geschichte ein. Eh klar, dass eine Zwischenfinanzierung aufgebracht werden muss und die Studiengebühren sinnvoll eingesetzt werden müssen.

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3'000er Grenze überschritten!

Posted by: Patrick M. Sun, 06 Apr 2008 23:33:32 GMT

Dank den zahlreichen Presseartikeln hat MeinProf.ch, das jüngste Kind der MeinProf-Familie, nun die Grenze von 3'000 Bewertungen überschritten. Und das notabene erst in der Deutschschweiz, denn - liebe Freunde in den anderen Sprachregionen - wir arbeiten natürlich hinter den Kulissen an der Mehrsprachigkeit. Ein herzliches Dankeschön an alle, die bislang Kurse bewertet haben!

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