MINT10 – für hervorragende MINT-Lehre ausgezeichnete Hochschulen

Posted by: Melanie D. Tue, 07 May 2013 08:23:12 GMT

Inhalt
  • Was ist MINT und wieso gibt es eine eigene Auswertung dafür?
  • Anteil der Bewertungen in den MINT-Fächern
  • Methodik
    • Mindestanzahl an Bewertungen
    • Zeitliche Gewichtung
  • Interpretation

MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik oder Ingenieurwissenschaften. Das sind die vier Fachbereiche, in denen Deutschland dringend Arbeitskräfte und deshalb qualifizierten akademischen Nachwuchs braucht. Im Februar 2013 mangelte es Deutschland an 63.500 Fachkräften, vermeldet die Initiative MINT – Zukunft schaffen. Ein Kriterium für erfolgreiche Studienabschlüsse ist natürlich die Qualität der Lehre. Und besonders in den MINT-Fächern ist die herausragende Vermittlung akademischen Fachwissens von elementarer Bedeutung, wenn es darum geht, Nachwuchskräfte auf Augenhöhe für die beruflichen Anforderungen der globalisierten Welt zu rüsten. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes hängt entscheidend von der Motivation und Ausbildung des MINT-Nachwuchses ab. Und weil zur Motivation nicht nur Kompetenz der Lehrenden gehört, sondern auch der Spaß an der Lehre, ist es effizient und sinnvoll, dass auf MeinProf.de Studierende selbst die Qualität ihrer MINT-Studiengänge bewerten. Die Gruppe der bestbewerteten Hochschulen in der MINT-Lehre ist in unseren Augen interessant sowohl für Schüler, die sich noch für eine Hochschule und einen Studiengang entscheiden, als auch für Studierende und natürlich für Lehrende sowie die Hochschulen selbst. Aus diesem Grund präsentiert MeinProf.de ab 2013 die MINT10, für hervorragende MINT-Lehre ausgezeichnete Hochschulen.

Wie viele Bewertungen werden auf MeinProf.de überhaupt anteilig in den MINT-Fächern abgegeben? Bewertungen auf MeinProf.de werden immer einem Kurs zugeordnet, der einem Dozenten zugeordnet ist und dieser wiederum ist einem Schwerpunkt untergeordnet. So ist es relativ einfach, über eine Datenbankabfrage zu ermitteln, wie viele Kursbewertungen innerhalb der einzelnen Schwerpunkte abgegeben wurden. Addiert man nun alle abgegebenen Bewertungen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften, erhält man die absolute Anzahl an Bewertungen in den MINT-Fächern. Diese beträgt bis einschließlich 31. Dezember 2012 191.218 Bewertungen. Fast 200.000 Bewertungen wurden also berücksichtigt für die Auswertung der besten Hochschulen in der MINT-Lehre. Rechnet man diese absolute Anzahl an abgegebenen Bewertungen auf die Gesamtzahl an abgegebenen Bewertungen um, ergibt sich, dass 44,97 Prozent aller Bewertungen in den MINT-Fächern abgegeben werden.

Um die besten Hochschulen in der MINT-Lehre zu ermitteln, haben wir uns bezüglich der Methodik nah an das Ranking 2012 gehalten. Wir haben wieder eine Mindestanzahl an abgegebenen Bewertungen eingeführt, damit wir von einer repräsentativen Auswertung sprechen können. Diese beträgt 45 Prozent der Mindestanzahl an Bewertungen im Gesamtranking. Die zeitliche Gewichtung ist auch genau so aufgebaut wie im allgemeinen Ranking: Alle Bewertungen von 2012 wurden separat und stärker gewichtet als alle Bewertungen aus 2011. Diese wiederum wurden stärker gewichtet als der Durchschnitt aus allen abgegebenen Bewertungen zwischen 2005 und 2010. Herausgekommen ist die Gruppe der MINT10. Das sind die folgenden zehn Hochschulen, die wir für hervorragende MINT-Lehre auszeichen.


DIe MINT10 - für hervorragende MINT-Lehre ausgezeichnete Hochschulen

Knapp an der Gruppe der zehn besten Hochschulen vorbeigeschlittert sind die Technischen Universitäten in Berlin, Darmstadt und Dresden. Wie schon im Hochschulranking von MeinProf.de, schneiden die Fachhochschulen bei den MINT10 besser ab als Universitäten. Das KIT hat in der letzten Exzellenzinitiative zwar seinen Elitestatus verloren, die Studierenden scheinen mit der Lehre an der baden-württembergischen Universität aber durchaus zufrieden zu sein. Die beiden anderen Universitäten, die es zum MINT10-Status gebracht haben, sind die hessischen Unis Gießen und Kassel. Die Beliebtheit hessischer Hochschulen in der MINT-Lehre ist auffällig. Gleich fünf Hochschulen aus dem mitteldeutschen Bundesland sind in der Gruppe der MINT10 vertreten: Zu den schon genannten Unis gesellen sich die FH Frankfurt, die HS Fulda und die TH Mittelhessen. Außerdem sind gerade unter den hessischen Hochschulen ein paar dabei, die es auch schon in das Hochschulranking von 2012 geschafft haben, nämlich die FH Frankfurt, die Uni Gießen und die TH Mittelhessen. Des Weiteren ist auch die HAW Landshut schon aus dem Ranking bekannt, während die rheinland-pfälzische HS Koblenz die einzige Hochschule ist, die es in alle drei MeinProf-Bestenlisten schafft. Die Doppelplatzierung MINT10 plus Materialranking kann als einzige Hochschule die HS Fulda für sich beanspruchen. Mit der EAH Jena und der HS Zittau-Görlitz ist auch der Osten der Hochschulrepublik in den MINT10 vertreten.

Posted in , , , ,  | no comments | no trackbacks

Das MeinProf-Ranking im Vergleich mit anderen Rankings

Posted by: Melanie D. Fri, 08 Mar 2013 07:19:17 GMT

Die Differenz zu den Ergebnissen anderer Rankings erklärt sich durch die Datenbasis, die MeinProf zugrundeliegt, da keine andere Untersuchung über 400.000 Bewertungen erhebt. Zudem ist das MeinProf-Hochschulranking nicht von der Mitarbeit der Hochschulen und Dozenten abhängig, alle Bewertungen erfolgen freiwillig. Da das Ranking allein aus Bewertungen von Studierenden besteht, ist es eine sinnvolle Alternative und Ergänzung zu anderen Rankings, die die Forschung mehr im Fokus haben. Das Leben des gemeinen Studenten besteht ja aus Lehre und Benotung, daher ist es auch das gute Recht der Studenten, ihren Dozenten Feedback für deren Lehre zu geben. Bei MeinProf kann jeder Student seine Meinung abgeben, ob Erstsemester oder alter Hase. Durch die Konzeption unseres Rankings haben Studierende der Orchideenfächer gleichermaßen die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, wie zum Beispiel BWLer. Denn wir erheben in jedem Jahr jede Hochschule, jeden Studiengang und jedes Semester.

Posted in , , , , ,  | no comments | no trackbacks

Das Hochschulranking 2012

Posted by: Melanie D. Fri, 08 Mar 2013 06:03:42 GMT

Inhalt
  • Anzahl der berücksichtigten Bewertungen: 424.391
  • Verbesserung der Methodik:
    • Zwei Rankings nebeneinander: Gesamt und Material
    • Zeitliche Gewichtung
    • Mindestanzahl an abgegebenen Bewertungen in 2012
    • Interpretation des Gesamtrankings (Neuzugänge, Änderungen im Vergleich zum Vorjahr, Verhältnis von Fachhochschule zu Universität)
  • Materialranking: 420.075 Bewertungen
    • Methodik
    • Interpretation (Vergleich zum Gesamtranking, Verhältnis von Fachhochschulen zu Universitäten, Verteilung auf die Bundesländer)

424.391 Bewertungen haben Studierende aus ganz Deutschland bis zum 1. Januar 2013 bei MeinProf.de abgegeben. Daraus haben wir auch für 2012 wieder ein Hochschulranking errechnet. In diesem Jahr haben wir erstmals die Methodik des Rankings verbessert, wie schon ganz lange geplant und versprochen. Hier will ich im Folgenden also einmal näher erklären, was wir genau verändert haben.

Platz Hochschule Durchschnitt
1 HS Aschaffenburg
4.295
2 Uni Köln
3.979
3 Uni Gießen
3.909
4 HAW Landshut
3.889
5 HS Koblenz
3.865
6 FH Frankfurt
3.849
7 TH Mittelhessen
3.839
8 Hochschule Kempten
3.824
9 HS Pforzheim
3.8
10 Hochschule München
3.776

Gleich auf den ersten Blick kann man sehen, dass es zwei Rankings gibt. Wie immer gibt es das allgemeine Hochschulranking, das sich auf alle abgegebenen Bewertungen bezieht. Dazu gibt es ein Ranking, das nur die Bewertungen berücksichtigt, die in der Kategorie ›Material‹ abgegeben wurden. Zusätzlich zu den zehn bestbewerteten Hochschulen haben wir jetzt also auch noch die zehn Hochschulen herausgefiltert, die im Bereich ›Material‹ am besten abgeschnitten haben. Damit haben wir nicht mehr nur eine Gewinnerhochschule.

Zur Methodik: In den letzten Jahren wurden die Bewertungen aller Hochschulen addiert und daraus ein einfacher Durchschnittswert errechnet. Es gab lediglich eine Mindestanzahl von 1.000 Bewertungen, die Bedingung für jede Hochschule war, um am Ranking teilnehmen zu können. Für das Ranking 2012 haben wir eine Gewichtung vorgenommen. Die Bewertungen, die im Jahr 2012 abgegeben wurden, fallen somit viel deutlicher ins Gewicht als die Bewertungen des Jahres 2011 und diese wiederum wurden ebenfalls stärker gewichtet als alle vorhergehenden Gesamtbewertungen. Wir glauben, es macht Sinn, die neuesten Bewertungen stärker zu gewichten, weil den Hochschulen damit mehr Entwicklungspotenzial gegeben wird. Auf der anderen Seite aber benötigen Veränderungen gerade im Bildungsbereich meist einige Zeit, bis sie Früchte tragen. Deshalb wollen wir die alten Bewertungen weiterhin zu einem geringen Anteil in die Berechnung mit einfließen lassen.

Zusätzlich zur Gewichtung haben wir eine Mindestanzahl an Bewertungen eingeführt, die in 2012 abgegeben werden musste. Weiterhin wurden nur Hochschulen in das Ranking mit einbezogen, die insgesamt auf mindestens 1.000 Bewertungen kommen. So haben wir eine doppelte Beschränkung, die nach wie vor einige Unis davon ausschließt, am Ranking teilzunehmen. Durch die starke Gewichtung auf die Bewertungen des letzten Jahres aber haben alle Hochschulen nun deutlich höhere Chancen, sich innerhalb eines Jahres zu verbessern.

Die Folge ist deshalb auch, dass wir in diesem Jahr gleich sechs Neuzugänge unter den besten zehn Hochschulen verzeichnen. Die Universität zu Köln und die Justus-Liebig-Universität Gießen konnten direkt das Siegertreppchen erklimmen und stehen 2012 auf Platz zwei und drei. Neu unter den Top Ten sind außerdem die FH Frankfurt auf Rang sechs, die TH Mittelhessen auf Rang sieben, die Hochschule Kempten auf Rang acht und die Hochschule München auf dem zehnten Rang. Die HAW Landshut konnte sich gegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze verbessern, während die HS Koblenz wie 2011 auf der Position fünf bleibt. Neu ist ebenfalls nicht, dass die Hochschule Aschaffenburg den ersten Platz belegt. Schon seit dem ersten MeinProf-Hochschulranking im Jahr 2007 glänzt die HS Aschaffenburg mit der besten Gesamtwertung, die sie nun auch mit der neuen Berechnung halten kann. Die Durchschnittsnote ist zwar etwas schlechter als im letzten Jahr, trotzdem reicht es noch für die Spitzenposition – und das sogar mit einem größeren Abstand zur darauffolgenden Uni als eine der anderen Hochschulen zur nächsten verzeichnen kann. Herzlichen Glückwunsch an die Hochschule Aschaffenburg also zum ersten Platz! Weiterhin dominieren im MeinProf-Ranking die Hochschulen gegenüber den Universitäten. Erstmals sind 2012 gleich zwei Universitäten unter den besten drei Hochschulen – darunter die Universität zu Köln, die auch durch die Exzellenzinitiative gefördert wird. Außer diesen beiden aber finden sich unter den zehn besten Hochschulen nur noch FHs. Dieses oder ein ähnliches Verhältnis zwischen Fachhochschulen und Universitäten ist praktisch schon Tradition bei MeinProf: mehr als vier Universitäten haben es im Ranking noch nie unter die Top Ten geschafft.

Für das Materialranking konnten wir auf insgesamt 420.075 Bewertungen zugreifen. Es sind etwas weniger Bewertungen als insgesamt, weil es nicht verpflichtend ist, bei einer Kursbewertung alle Kategorien zu bewerten. ›Material‹ haben wir deshalb ausgewählt, weil bei einer Facebook-Umfrage das größte Interesse an dieser Kategorie bekundet wurde. Die Bewertungskategorie fragt ab, wie gut die vom Dozenten bereitgestellten Materialien, wie zum Beispiel Skripte, Bücher und Vorlesungsfolien sind.

Platz Hochschule Durchschnitt
1 FHöV NRW
4.33397
2 HS Aschaffenburg
4.1836
3 HS Fulda
4.02488
4 Uni Erlangen-Nürnberg
3.99628
5 Uni Köln
3.96107
6 Uni Trier
3.88557
7 HS Wismar
3.87068
8 Uni Passau
3.87067
9 Uni Potsdam
3.8694
10 HS Koblenz
3.86568

Auch für das Materialranking haben wir nur Hochschulen zugelassen, die sowohl insgesamt als auch allein im letzten Jahr genug Bewertungen erhalten haben. Hier erscheint uns eine zeitliche Gewichtung fast noch wichtiger als beim Gesamtranking, weshalb bei der Berechnung des Materialrankings ebenfalls die Bewertungen des letzten Jahres ausschlaggebend sind. Aber alle Bewertungen der Vorjahre spielen trotzdem noch eine Rolle.

Interessant ist, dass das Ranking insgesamt besser ausfällt als das Gesamtranking. Die ersten drei Hochschulen können noch einen 4er-Durchschnitt aufweisen, was im Gesamtranking nur die Hochschule Aschaffenburg geschafft hat. Aschaffenburg kann auch im Materialranking zeigen, dass es seine gute Platzierung redlich verdient hat, da es die Hochschule hier auf den zweiten Platz schafft – allerdings mit einem etwas geringeren Durchschnittswert (4,2947 im Gesamtranking und 4,1836 im Materialranking). Zum ersten Platz gratulieren wir der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Nordrhein-Westfalen! Aus dem Gesamtranking schaffen es ansonsten noch die Universität zu Köln und die Hochschule Koblenz unter die zehn Besten, nämlich auf die Plätze fünf und zehn. Beide Hochschulen müssen damit in Bezug auf das ›Material‹ mehrere Ränge einbüßen im Gegensatz zur Gesamtwertung. Das Verhältnis von Fachhochschulen zu Universitäten ist im Materialranking ausgeglichen. Die ersten drei Plätze werden zwar von Fachhochschulen belegt, darauf folgen dann aber drei Universitäten. Auch das Ost-West- und Nord-Süd-Gefälle ist im Materialranking nicht mehr so stark. Die meisten Hochschulen sind zwar nach wie vor aus Bayern (drei), Nordrhein-Westfalen (zwei), Rheinland-Pfalz (zwei) und Hessen (eine), dafür gibt es mit der Hochschule Wismar und der Universität Potsdam immerhin zwei Hochschulen, die im Nordosten Deutschlands angesiedelt sind.

Posted in , , , , ,  | no comments | no trackbacks

Das neue MeinProf-Hochschulranking kommt

Posted by: Melanie D. Thu, 07 Mar 2013 13:12:01 GMT

Wir haben wieder gerechnet und gerechnet und können euch deshalb morgen das heiß ersehnte neue Ranking 2012 präsentieren! Morgen gibt es alle Infos dazu auf dem Blog, die Tabellen – soviel sei schon einmal verraten, dass es zwei sein werden – natürlich auf MeinProf.de.

Posted in , , ,  | no comments | 3 trackbacks

Semesterbeiträge von 500 Euro sind sozialverträglich - Studiengebühr in Baden-Württemberg ist rechtmäßig

Posted by: Thomas M. Mon, 16 Feb 2009 14:33:28 GMT

Die Studiengebühr in Baden-Württemberg ist rechtmäßig. Das hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) entschieden. Die 2007 eingeführten Semesterbeiträge von 500 Euro seien sozialverträglich, so die Richter in der Begründung.

weiterlesen auf SWR.de

Es scheint also so als ob sich die Studiengebühren grundsätzlich durchsetzen. Es sei denn es kommt zu besonderen "Wahlsituationen" wie in Hessen oder Österreich.

Posted in ,  | Tags , , , ,  | no comments | no trackbacks

Wintermotivation

Posted by: Daniel P. Thu, 22 Jan 2009 19:09:06 GMT

Trotz der wideren Umstände der kalten Jahreszeit naht die Prüfungszeit unaufhaltsam und manch einem fehlt vielleicht noch die nötige Motivation, sich auf die Bücher zu stürzen. Die liebe Verwandtschaft merkt das irgendwie und schneidet - nett gemeint - die üblichen Motivationstipps (Sport, Solarium, Johanniskraut,...) aus einem Boulevard- oder Apothekenmagazin der Wahl aus und sendet sie an den studierenden Nachwuchs, der diese dem ordnungsgemäßen Recycling, wahlweise dem Kachelofen, zuführt. Und anschließend wieder der liebsten Prokrastinationsmethode nachgeht. Doch halt, vielleicht hilft lesen. Mal sehen, ob's funktioniert...

Da wir beim Thema Selbstmotivation sind: die Uni Düsseldorf stellt ein ganz interessantes Angebot für Tutoren zur Verfügung: Selbst-Lern-Texte zur Vorbereitung und Durchführung von Tutorien. Halte ich für eine gute Sache, vielleicht können auch andere Lehrende davon profitieren, schließlich möchte ja jeder Dozent in die Top-Listen von MeinProf aufsteigen ;-)

Posted in ,  | no comments | no trackbacks

Vortrag an der TU Darmstadt

Posted by: Alexander Mon, 05 Jan 2009 11:29:49 GMT

Am Mittwoch halte ich ab 17.30 Uhr einen Vortrag über MeinProf am e-learning center der TU Darmstadt. Unten ist die Ankündigung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Vielleicht findet sich ja der eine oder andere MeinProf Nutzer aus Darmstadt dort ein. Ich würde mich freuen!

Posted in ,  | 2 comments | no trackbacks

Studiengebühren bzw. Studienbeiträge in Österreich: Eine kleine Übersicht

Posted by: Thomas M. Thu, 20 Nov 2008 21:45:20 GMT

Auch die Deutschen und Schweizer Studierenden haben es ja sicher mitbekommen. In Österreich wurden die Studiengebühren zum 01.01.2009 abgeschafft.

Wir wollen hier aufgrund der großen Verwirrungen, wer warum jetzt evtl. doch etwas zahlt, einen "kleinen" Post in unserem Blog dazu schreiben. Zu Themen wie ob das finanz- oder hochschulpolitisch klug ist, äußern wir uns nicht - wir haben da ja eh keinen Einfluss drauf. :D Jetzt ist es so und für die meisten Studierenden bedeutet es einfach eine Entlastung. Nun zu den Fakten ..

Das Gesetz

besagt, dass

  • Studierende aus der Europäischen Union und
  • Studierende, die auf Grund eines völkerrechtlichen Vertrages Österreichern in Hinblick auf den Berufszugang gleichgestellt sind (z.B. Studenten aus dem Europäischen Wirtschaftsraum oder Konventionsflüchtlinge)
erst wenn sie die vorgesehene Studienzeit pro Studienabschnitt um mehr als zwei Semester überschreiten einen Studienbeitrag leisten müssen. Also kurz ab dem dritten Semester drüber zahlt man.

Wenn während der Zeit des Studiums ein Präsenz-Wehr- oder Zivildienst abgeleistet wird, wird man dafür nicht bestraft. Sprich: Die Zeiten werden nicht auf die Studiendauer angerechnet.

Bereits ab dem ersten Semester muss man als Studierender aus Drittstaaten einen Studienbeitrag in der Höhe von 363,36 Euro pro Semester zahlen. Der doppelte Studienbeitrag von früher entfällt also. Außerdem müssen Studierende aus den am wenigsten entwickelten Ländern (DAC-Liste) voraussichtlich weiterhin keinen Studienbeitrag zahlen müssen.

Befreiung vom Studienbeitrag

Natürlich gibt es weiterhin gute Gründe sich vom Studienbeitrag befreien zu lassen. Das sind die folgenden:

  • eine Krankheit, welche einen mehr als 2 Monate am Studium hindert,
  • eine Schwangerschaft (auch hier mehr als 2 Monate Hinderung am Studienfortschritt),
  • die überwiegende Betreuung von eigenen oder im gemeinsamen Haushalt lebenden Kindern bis zum 7. Geburtstag bzw. bis zu einem späteren Schuleintritt,
  • Behinderung nach bundesgesetzlichen Vorschriften mit mindestens 50% und
  • NEU: eine Erwerbstätigkeit mit einem Jahreseinkommen von mindestens 4886,14 Euro (das sind 14 mal die Geringfügigkeitsgrenze).
Vor allem der letzte Punkt sollte vielen Studierenden sehr helfen. Da man früher ja regelrecht bestraft worden ist, wenn man etwas dazuverdienen musste.

Nachgewiesen werden muss hier immer das vergangene Jahr. Also für das SS 09 und das WS 09/10 muss das Einkommen des Kalenderjahres 2008 nachgewiesen werden.

Welche Nachweise für die anderen Erlassgründe vorgelegt werden müssen, ist derzeit noch offen. Sicher ist aber: Sie müssen bis zum Ende der Zulassungsfrist (bzw. Nachfrist) eingereicht werden. Schafft man dies nicht, muss man den Studienbeitrag vorstrecken und bekommt ihn dann zurückerstattet.

Interessant ist noch eine Kleinigkeit. Wenn man das alles wörtlich nimmt - sprich eine Abschaffung ab dem 01.01.2009, müsste man sich von der Uni ja vom Studienbeitrag dieses Semester den Teil für den Jänner zurückerstatten lassen können?

Alle Angaben sind gut recherchiert, trotzdem können wir natürlich hier keine Haftung für die Richtigkeit übernehmen. :) Wir hoffen ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben.

Posted in , , ,  | Tags , , , ,  | no comments | no trackbacks

Hochschulranking auf MeinProf.de zeigt: Die Lehrqualität an Hochschulen hat sich im letzten Jahr verbessert!

Posted by: Thomas M. Tue, 19 Aug 2008 06:41:21 GMT

So lautet der Titel unserer heutigen Pressemitteilung zum neuen Hochschulranking.

Das sind natürlich ausgesprochen schöne Ergebnisse. Und wir freuen uns sehr darüber. In das Ranking sind über 310.000 Einzelbewertungen eingeflossen. Jede Hochschule mit mehr als 1.000 Bewertungen ist dann in die Auswertung gekommen. Und dies ist das Ergebnis.

Platz Hochschule Anzahl der
Bewertungen
Note *
1 HS Aschaffenburg 2275 1,71
2 RWTH Aachen 1055 1,78
3 FH Koblenz 1899 1,99
4 Uni Bonn 1668 2,02
5 FH Landshut 2096 2,04
6 HS Pforzheim 2884 2,06
7 Uni Passau 2185 2,07
8 FH Dortmund 2552 2,07
9 Uni Koblenz-Landau 2219 2,08
10 FH Flensburg 1546 2,09

* Es wird intern mit 4 Nachkommastellen gerechnet, so dass die Anzahl der abgegeben Bewertungen nicht ausschlaggebend für die Platzierung ist.

Prof. Dr. Wilfried Diwischek, Präsident der HS Aschaffenburg, äußerte sich zu dem für ihn sehr erfreulichen Ergebnis: "Ich bin stolz, dass meine Hochschule den Spitzenplatz bei MeinProf.de nicht nur verteidigt, sondern noch verbessert hat. Jetzt kann ich nachvollziehen, wie sich ein Trainer fühlt, dessen Mannschaft die olympische Goldmedaille errungen hat."

Wir wollen auch noch von allen anderen Hochschulen Kommentare einholen und werden diese dann veröffentlichen.

Ich selbst finde es sehr schön zu sehen, dass eine große Uni wie der RWTH Aachen auch so gut abgeschnitten hat. Das lässt darauf schließen, dass nicht nur an kleinen Hochschulen und insbesondere Fachhochschulen eine gute Lehre möglich ist. Allerdings sind insgesamt die FHs noch weiter vorn wenn es nach unseren Auswertungen geht.

Nicht nur darum hoffen wir, dass das Hochschulranking auf MeinProf alle Universitäten und Fachhochschulen weiter beschäftigen wird und wir beim nächsten Mal eine weitere Verbesserung vermelden können!

Posted in , , ,  | Tags , , , , ,  | no comments | no trackbacks

Mach’s öffentlich! und Zitiere dich selbst!

Posted by: Thomas M. Tue, 05 Aug 2008 12:53:20 GMT

So lauten die Slogans des studentischen Magazins 360°. Seine Erfinder, Studenten aus Münster, Marburg, Hamburg und Berlin, wollten nicht länger Seminararbeiten schreiben, die der Prof nach einem Mal Lesen durch den Schredder jagt. Inspiriert von U.S.-amerikanischen Universitäten, wo studentische Publikationen zum guten Ton gehören, riefen sie in Deutschland 360° ins Leben, ein Magazin komplett von Studenten gemacht und in dem nur Artikel von Studenten erscheinen. Der Ansatz ist interdisziplinär, es geht um gesellschaftspolitische Themen. Einmal im Semester gibt es ein neues Heft. Wer 360° aufschlägt, entdeckt alles andere als dröge, fußnotenschwere Seminarkost.

Wir finden das ne super Initiative und haben uns nach dem Probelesen von zwei Heften dazu entschlossen 360° zu unterstützen und ein wenig die Werbetrommel zu rühren.

Das Heft hat alles, was ein gutes Journal braucht: Fotostrecken, Interviews, Essays, flotte Grafiken. Gerade ist die Ausschreibung für die nächste Ausgabe angelaufen, zum Tolstoischen Thema "Krieg und Frieden".

Wir haben auch noch eine kleine Leseprobe (PDF) für alle Interessierten: Aus der Ausgabe "Die Zukunft Europas – gemeinsam einsam" das Experteninterview mit Prof. Dr. Gesine Schwan zu den Fragen, wie Polen sein eigenes Machtverständnis auf Deutschland projiziert, warum man europäische Öffentlichkeit nicht an den Arte-Zuschauerzahlen messen kann und wieso europäische Identitätsbildung nicht nur Ein-Bildungssache ist.

Wenn Du Lust hast mitzumachen oder ein Heft zu bestellen, dann klick Dich einfach auf die Seiten von 360°!

Posted in , ,  | Tags , , , , , ,  | no comments | no trackbacks

Older Posts

Older posts: 1 2