MINT10 – für hervorragende MINT-Lehre ausgezeichnete Hochschulen

Posted by: Melanie D. Tue, 07 May 2013 08:23:12 GMT

Inhalt
  • Was ist MINT und wieso gibt es eine eigene Auswertung dafür?
  • Anteil der Bewertungen in den MINT-Fächern
  • Methodik
    • Mindestanzahl an Bewertungen
    • Zeitliche Gewichtung
  • Interpretation

MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik oder Ingenieurwissenschaften. Das sind die vier Fachbereiche, in denen Deutschland dringend Arbeitskräfte und deshalb qualifizierten akademischen Nachwuchs braucht. Im Februar 2013 mangelte es Deutschland an 63.500 Fachkräften, vermeldet die Initiative MINT – Zukunft schaffen. Ein Kriterium für erfolgreiche Studienabschlüsse ist natürlich die Qualität der Lehre. Und besonders in den MINT-Fächern ist die herausragende Vermittlung akademischen Fachwissens von elementarer Bedeutung, wenn es darum geht, Nachwuchskräfte auf Augenhöhe für die beruflichen Anforderungen der globalisierten Welt zu rüsten. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes hängt entscheidend von der Motivation und Ausbildung des MINT-Nachwuchses ab. Und weil zur Motivation nicht nur Kompetenz der Lehrenden gehört, sondern auch der Spaß an der Lehre, ist es effizient und sinnvoll, dass auf MeinProf.de Studierende selbst die Qualität ihrer MINT-Studiengänge bewerten. Die Gruppe der bestbewerteten Hochschulen in der MINT-Lehre ist in unseren Augen interessant sowohl für Schüler, die sich noch für eine Hochschule und einen Studiengang entscheiden, als auch für Studierende und natürlich für Lehrende sowie die Hochschulen selbst. Aus diesem Grund präsentiert MeinProf.de ab 2013 die MINT10, für hervorragende MINT-Lehre ausgezeichnete Hochschulen.

Wie viele Bewertungen werden auf MeinProf.de überhaupt anteilig in den MINT-Fächern abgegeben? Bewertungen auf MeinProf.de werden immer einem Kurs zugeordnet, der einem Dozenten zugeordnet ist und dieser wiederum ist einem Schwerpunkt untergeordnet. So ist es relativ einfach, über eine Datenbankabfrage zu ermitteln, wie viele Kursbewertungen innerhalb der einzelnen Schwerpunkte abgegeben wurden. Addiert man nun alle abgegebenen Bewertungen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften, erhält man die absolute Anzahl an Bewertungen in den MINT-Fächern. Diese beträgt bis einschließlich 31. Dezember 2012 191.218 Bewertungen. Fast 200.000 Bewertungen wurden also berücksichtigt für die Auswertung der besten Hochschulen in der MINT-Lehre. Rechnet man diese absolute Anzahl an abgegebenen Bewertungen auf die Gesamtzahl an abgegebenen Bewertungen um, ergibt sich, dass 44,97 Prozent aller Bewertungen in den MINT-Fächern abgegeben werden.

Um die besten Hochschulen in der MINT-Lehre zu ermitteln, haben wir uns bezüglich der Methodik nah an das Ranking 2012 gehalten. Wir haben wieder eine Mindestanzahl an abgegebenen Bewertungen eingeführt, damit wir von einer repräsentativen Auswertung sprechen können. Diese beträgt 45 Prozent der Mindestanzahl an Bewertungen im Gesamtranking. Die zeitliche Gewichtung ist auch genau so aufgebaut wie im allgemeinen Ranking: Alle Bewertungen von 2012 wurden separat und stärker gewichtet als alle Bewertungen aus 2011. Diese wiederum wurden stärker gewichtet als der Durchschnitt aus allen abgegebenen Bewertungen zwischen 2005 und 2010. Herausgekommen ist die Gruppe der MINT10. Das sind die folgenden zehn Hochschulen, die wir für hervorragende MINT-Lehre auszeichen.


DIe MINT10 - für hervorragende MINT-Lehre ausgezeichnete Hochschulen

Knapp an der Gruppe der zehn besten Hochschulen vorbeigeschlittert sind die Technischen Universitäten in Berlin, Darmstadt und Dresden. Wie schon im Hochschulranking von MeinProf.de, schneiden die Fachhochschulen bei den MINT10 besser ab als Universitäten. Das KIT hat in der letzten Exzellenzinitiative zwar seinen Elitestatus verloren, die Studierenden scheinen mit der Lehre an der baden-württembergischen Universität aber durchaus zufrieden zu sein. Die beiden anderen Universitäten, die es zum MINT10-Status gebracht haben, sind die hessischen Unis Gießen und Kassel. Die Beliebtheit hessischer Hochschulen in der MINT-Lehre ist auffällig. Gleich fünf Hochschulen aus dem mitteldeutschen Bundesland sind in der Gruppe der MINT10 vertreten: Zu den schon genannten Unis gesellen sich die FH Frankfurt, die HS Fulda und die TH Mittelhessen. Außerdem sind gerade unter den hessischen Hochschulen ein paar dabei, die es auch schon in das Hochschulranking von 2012 geschafft haben, nämlich die FH Frankfurt, die Uni Gießen und die TH Mittelhessen. Des Weiteren ist auch die HAW Landshut schon aus dem Ranking bekannt, während die rheinland-pfälzische HS Koblenz die einzige Hochschule ist, die es in alle drei MeinProf-Bestenlisten schafft. Die Doppelplatzierung MINT10 plus Materialranking kann als einzige Hochschule die HS Fulda für sich beanspruchen. Mit der EAH Jena und der HS Zittau-Görlitz ist auch der Osten der Hochschulrepublik in den MINT10 vertreten.

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Das MeinProf-Ranking im Vergleich mit anderen Rankings

Posted by: Melanie D. Fri, 08 Mar 2013 07:19:17 GMT

Die Differenz zu den Ergebnissen anderer Rankings erklärt sich durch die Datenbasis, die MeinProf zugrundeliegt, da keine andere Untersuchung über 400.000 Bewertungen erhebt. Zudem ist das MeinProf-Hochschulranking nicht von der Mitarbeit der Hochschulen und Dozenten abhängig, alle Bewertungen erfolgen freiwillig. Da das Ranking allein aus Bewertungen von Studierenden besteht, ist es eine sinnvolle Alternative und Ergänzung zu anderen Rankings, die die Forschung mehr im Fokus haben. Das Leben des gemeinen Studenten besteht ja aus Lehre und Benotung, daher ist es auch das gute Recht der Studenten, ihren Dozenten Feedback für deren Lehre zu geben. Bei MeinProf kann jeder Student seine Meinung abgeben, ob Erstsemester oder alter Hase. Durch die Konzeption unseres Rankings haben Studierende der Orchideenfächer gleichermaßen die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, wie zum Beispiel BWLer. Denn wir erheben in jedem Jahr jede Hochschule, jeden Studiengang und jedes Semester.

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Das Hochschulranking 2012

Posted by: Melanie D. Fri, 08 Mar 2013 06:03:42 GMT

Inhalt
  • Anzahl der berücksichtigten Bewertungen: 424.391
  • Verbesserung der Methodik:
    • Zwei Rankings nebeneinander: Gesamt und Material
    • Zeitliche Gewichtung
    • Mindestanzahl an abgegebenen Bewertungen in 2012
    • Interpretation des Gesamtrankings (Neuzugänge, Änderungen im Vergleich zum Vorjahr, Verhältnis von Fachhochschule zu Universität)
  • Materialranking: 420.075 Bewertungen
    • Methodik
    • Interpretation (Vergleich zum Gesamtranking, Verhältnis von Fachhochschulen zu Universitäten, Verteilung auf die Bundesländer)

424.391 Bewertungen haben Studierende aus ganz Deutschland bis zum 1. Januar 2013 bei MeinProf.de abgegeben. Daraus haben wir auch für 2012 wieder ein Hochschulranking errechnet. In diesem Jahr haben wir erstmals die Methodik des Rankings verbessert, wie schon ganz lange geplant und versprochen. Hier will ich im Folgenden also einmal näher erklären, was wir genau verändert haben.

Platz Hochschule Durchschnitt
1 HS Aschaffenburg
4.295
2 Uni Köln
3.979
3 Uni Gießen
3.909
4 HAW Landshut
3.889
5 HS Koblenz
3.865
6 FH Frankfurt
3.849
7 TH Mittelhessen
3.839
8 Hochschule Kempten
3.824
9 HS Pforzheim
3.8
10 Hochschule München
3.776

Gleich auf den ersten Blick kann man sehen, dass es zwei Rankings gibt. Wie immer gibt es das allgemeine Hochschulranking, das sich auf alle abgegebenen Bewertungen bezieht. Dazu gibt es ein Ranking, das nur die Bewertungen berücksichtigt, die in der Kategorie ›Material‹ abgegeben wurden. Zusätzlich zu den zehn bestbewerteten Hochschulen haben wir jetzt also auch noch die zehn Hochschulen herausgefiltert, die im Bereich ›Material‹ am besten abgeschnitten haben. Damit haben wir nicht mehr nur eine Gewinnerhochschule.

Zur Methodik: In den letzten Jahren wurden die Bewertungen aller Hochschulen addiert und daraus ein einfacher Durchschnittswert errechnet. Es gab lediglich eine Mindestanzahl von 1.000 Bewertungen, die Bedingung für jede Hochschule war, um am Ranking teilnehmen zu können. Für das Ranking 2012 haben wir eine Gewichtung vorgenommen. Die Bewertungen, die im Jahr 2012 abgegeben wurden, fallen somit viel deutlicher ins Gewicht als die Bewertungen des Jahres 2011 und diese wiederum wurden ebenfalls stärker gewichtet als alle vorhergehenden Gesamtbewertungen. Wir glauben, es macht Sinn, die neuesten Bewertungen stärker zu gewichten, weil den Hochschulen damit mehr Entwicklungspotenzial gegeben wird. Auf der anderen Seite aber benötigen Veränderungen gerade im Bildungsbereich meist einige Zeit, bis sie Früchte tragen. Deshalb wollen wir die alten Bewertungen weiterhin zu einem geringen Anteil in die Berechnung mit einfließen lassen.

Zusätzlich zur Gewichtung haben wir eine Mindestanzahl an Bewertungen eingeführt, die in 2012 abgegeben werden musste. Weiterhin wurden nur Hochschulen in das Ranking mit einbezogen, die insgesamt auf mindestens 1.000 Bewertungen kommen. So haben wir eine doppelte Beschränkung, die nach wie vor einige Unis davon ausschließt, am Ranking teilzunehmen. Durch die starke Gewichtung auf die Bewertungen des letzten Jahres aber haben alle Hochschulen nun deutlich höhere Chancen, sich innerhalb eines Jahres zu verbessern.

Die Folge ist deshalb auch, dass wir in diesem Jahr gleich sechs Neuzugänge unter den besten zehn Hochschulen verzeichnen. Die Universität zu Köln und die Justus-Liebig-Universität Gießen konnten direkt das Siegertreppchen erklimmen und stehen 2012 auf Platz zwei und drei. Neu unter den Top Ten sind außerdem die FH Frankfurt auf Rang sechs, die TH Mittelhessen auf Rang sieben, die Hochschule Kempten auf Rang acht und die Hochschule München auf dem zehnten Rang. Die HAW Landshut konnte sich gegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze verbessern, während die HS Koblenz wie 2011 auf der Position fünf bleibt. Neu ist ebenfalls nicht, dass die Hochschule Aschaffenburg den ersten Platz belegt. Schon seit dem ersten MeinProf-Hochschulranking im Jahr 2007 glänzt die HS Aschaffenburg mit der besten Gesamtwertung, die sie nun auch mit der neuen Berechnung halten kann. Die Durchschnittsnote ist zwar etwas schlechter als im letzten Jahr, trotzdem reicht es noch für die Spitzenposition – und das sogar mit einem größeren Abstand zur darauffolgenden Uni als eine der anderen Hochschulen zur nächsten verzeichnen kann. Herzlichen Glückwunsch an die Hochschule Aschaffenburg also zum ersten Platz! Weiterhin dominieren im MeinProf-Ranking die Hochschulen gegenüber den Universitäten. Erstmals sind 2012 gleich zwei Universitäten unter den besten drei Hochschulen – darunter die Universität zu Köln, die auch durch die Exzellenzinitiative gefördert wird. Außer diesen beiden aber finden sich unter den zehn besten Hochschulen nur noch FHs. Dieses oder ein ähnliches Verhältnis zwischen Fachhochschulen und Universitäten ist praktisch schon Tradition bei MeinProf: mehr als vier Universitäten haben es im Ranking noch nie unter die Top Ten geschafft.

Für das Materialranking konnten wir auf insgesamt 420.075 Bewertungen zugreifen. Es sind etwas weniger Bewertungen als insgesamt, weil es nicht verpflichtend ist, bei einer Kursbewertung alle Kategorien zu bewerten. ›Material‹ haben wir deshalb ausgewählt, weil bei einer Facebook-Umfrage das größte Interesse an dieser Kategorie bekundet wurde. Die Bewertungskategorie fragt ab, wie gut die vom Dozenten bereitgestellten Materialien, wie zum Beispiel Skripte, Bücher und Vorlesungsfolien sind.

Platz Hochschule Durchschnitt
1 FHöV NRW
4.33397
2 HS Aschaffenburg
4.1836
3 HS Fulda
4.02488
4 Uni Erlangen-Nürnberg
3.99628
5 Uni Köln
3.96107
6 Uni Trier
3.88557
7 HS Wismar
3.87068
8 Uni Passau
3.87067
9 Uni Potsdam
3.8694
10 HS Koblenz
3.86568

Auch für das Materialranking haben wir nur Hochschulen zugelassen, die sowohl insgesamt als auch allein im letzten Jahr genug Bewertungen erhalten haben. Hier erscheint uns eine zeitliche Gewichtung fast noch wichtiger als beim Gesamtranking, weshalb bei der Berechnung des Materialrankings ebenfalls die Bewertungen des letzten Jahres ausschlaggebend sind. Aber alle Bewertungen der Vorjahre spielen trotzdem noch eine Rolle.

Interessant ist, dass das Ranking insgesamt besser ausfällt als das Gesamtranking. Die ersten drei Hochschulen können noch einen 4er-Durchschnitt aufweisen, was im Gesamtranking nur die Hochschule Aschaffenburg geschafft hat. Aschaffenburg kann auch im Materialranking zeigen, dass es seine gute Platzierung redlich verdient hat, da es die Hochschule hier auf den zweiten Platz schafft – allerdings mit einem etwas geringeren Durchschnittswert (4,2947 im Gesamtranking und 4,1836 im Materialranking). Zum ersten Platz gratulieren wir der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Nordrhein-Westfalen! Aus dem Gesamtranking schaffen es ansonsten noch die Universität zu Köln und die Hochschule Koblenz unter die zehn Besten, nämlich auf die Plätze fünf und zehn. Beide Hochschulen müssen damit in Bezug auf das ›Material‹ mehrere Ränge einbüßen im Gegensatz zur Gesamtwertung. Das Verhältnis von Fachhochschulen zu Universitäten ist im Materialranking ausgeglichen. Die ersten drei Plätze werden zwar von Fachhochschulen belegt, darauf folgen dann aber drei Universitäten. Auch das Ost-West- und Nord-Süd-Gefälle ist im Materialranking nicht mehr so stark. Die meisten Hochschulen sind zwar nach wie vor aus Bayern (drei), Nordrhein-Westfalen (zwei), Rheinland-Pfalz (zwei) und Hessen (eine), dafür gibt es mit der Hochschule Wismar und der Universität Potsdam immerhin zwei Hochschulen, die im Nordosten Deutschlands angesiedelt sind.

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Das neue MeinProf-Hochschulranking kommt

Posted by: Melanie D. Thu, 07 Mar 2013 13:12:01 GMT

Wir haben wieder gerechnet und gerechnet und können euch deshalb morgen das heiß ersehnte neue Ranking 2012 präsentieren! Morgen gibt es alle Infos dazu auf dem Blog, die Tabellen – soviel sei schon einmal verraten, dass es zwei sein werden – natürlich auf MeinProf.de.

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Hochschulranking 2009: Studierende im Süden und Westen Deutschlands sind zufriedener als ihre Kommilitonen

Posted by: Alexander Tue, 15 Sep 2009 06:50:01 GMT

Pressemitteilung vom 15.09.09

Das diesjährige Ranking der Lehrqualität in Deutschland wird von Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern angeführt. Am zufriedensten mit der ihnen gebotenen Lehre sind damit Studierende im Westen und Süden Deutschlands. Das ergab eine Auswertung von über 350.000 Einzelbewertungen auf MeinProf.de.

Die HS Aschaffenburg konnte ihre Spitzenposition aus den Vorjahren behaupten. Die junge Fachhochschule führt damit zum dritten Mal in Folge das Hochschulranking an. Die RWTH Aachen, eine der größten und ältesten Universitäten Deutschlands, folgt mit geringem Abstand auf dem zweiten Rang.

Ranking 2009

Neu auf Platz drei konnte sich die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW einordnen. Sie dient der Ausbildung der Anwärter für den gehobenen Dienst in der öffentlichen Verwaltung. An der FHöV kann in fünf Studiengängen u.a. Kommunaler und Staatlicher Verwaltungsdienst, Polizeivollzugsdienst oder Rentenversicherung studiert werden.

Auch die Universität Düsseldorf ist erstmals im Ranking vertreten. Aufgrund hervorragender Bewertungen in den Geistes-, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie der Medizin konnte die Hochschule neu auf Rang neun einsteigen.

Auffällig ist, dass die zehn Spitzenpositionen ausschließlich mit Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern besetzt sind. Studierende im Westen und Süden sind somit zufriedener mit der Hochschullehre als ihre Kommilitonen im übrigen Deutschland. Dieses Ergebnis widerspricht der zuletzt von der Hochschulinitiative Neue Bundesländer und dem Hochschul-Informations-System (HIS) veröffentlichten Studie zur Studierendenzufriedenheit in Deutschland. Diese stellte noch eine wesentlich höhere Zufriedenheit mit Ausstattung und Lehre der ostdeutschen Studierenden gegenüber ihren westdeutschen Kommilitonen fest.

Links:

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Hochschulranking auf MeinProf.de zeigt: Die Lehrqualität an Hochschulen hat sich im letzten Jahr verbessert!

Posted by: Thomas M. Tue, 19 Aug 2008 06:41:21 GMT

So lautet der Titel unserer heutigen Pressemitteilung zum neuen Hochschulranking.

Das sind natürlich ausgesprochen schöne Ergebnisse. Und wir freuen uns sehr darüber. In das Ranking sind über 310.000 Einzelbewertungen eingeflossen. Jede Hochschule mit mehr als 1.000 Bewertungen ist dann in die Auswertung gekommen. Und dies ist das Ergebnis.

Platz Hochschule Anzahl der
Bewertungen
Note *
1 HS Aschaffenburg 2275 1,71
2 RWTH Aachen 1055 1,78
3 FH Koblenz 1899 1,99
4 Uni Bonn 1668 2,02
5 FH Landshut 2096 2,04
6 HS Pforzheim 2884 2,06
7 Uni Passau 2185 2,07
8 FH Dortmund 2552 2,07
9 Uni Koblenz-Landau 2219 2,08
10 FH Flensburg 1546 2,09

* Es wird intern mit 4 Nachkommastellen gerechnet, so dass die Anzahl der abgegeben Bewertungen nicht ausschlaggebend für die Platzierung ist.

Prof. Dr. Wilfried Diwischek, Präsident der HS Aschaffenburg, äußerte sich zu dem für ihn sehr erfreulichen Ergebnis: "Ich bin stolz, dass meine Hochschule den Spitzenplatz bei MeinProf.de nicht nur verteidigt, sondern noch verbessert hat. Jetzt kann ich nachvollziehen, wie sich ein Trainer fühlt, dessen Mannschaft die olympische Goldmedaille errungen hat."

Wir wollen auch noch von allen anderen Hochschulen Kommentare einholen und werden diese dann veröffentlichen.

Ich selbst finde es sehr schön zu sehen, dass eine große Uni wie der RWTH Aachen auch so gut abgeschnitten hat. Das lässt darauf schließen, dass nicht nur an kleinen Hochschulen und insbesondere Fachhochschulen eine gute Lehre möglich ist. Allerdings sind insgesamt die FHs noch weiter vorn wenn es nach unseren Auswertungen geht.

Nicht nur darum hoffen wir, dass das Hochschulranking auf MeinProf alle Universitäten und Fachhochschulen weiter beschäftigen wird und wir beim nächsten Mal eine weitere Verbesserung vermelden können!

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Stellungnahme zur Reaktion der FH Koblenz zum MeinProf.de-Hochschulranking

Posted by: Thomas M. Tue, 02 Oct 2007 10:57:29 GMT

Das Erstes MeinProf Hochschulranking scheint einiges bewegt zu haben. Neben dem positiven Echo in der Presse, konnten wir uns auch über positives Feedback von Studenten und Dozenten freuen.

Wir haben die Möglichkeit genutzt und die Hochschulen um eine Stellungnahme gebeten. Deshalb möchten wir euch auch nicht die Antwort eines Dozenten vorenthalten. Prof. Dr. Michael Wolf bezieht sich auf die Stellungnahme des Präsidenten Prof. Dr. Peter Frings der Fachhochschule Koblenz.

HIER das Original zum Download

und hier abgeschrieben ...

Ihre öffentliche Stellungnahme zum MeinProf.de-Hochschulranking

Sehr geehrter Herr Präsident,
nein, ich muß Ihrer Stellungnahme zum Ranking-Ergebnis widersprechen. Sie machen es sich zu einfach. Man kann sich die Wirklichkeit nicht so zurechtbiegen, wie man sie gerne hätte und (sich) alles schönfärben. Es freut mich zwar ebenso wie Sie, daß die Hochschule, deren Mitgliederwir sind, in einem von Studierenden, und dies gilt es meines Erachtens besonders hervorzuheben, selbstorganisierten Hochschulranking für Lehrqualität den zweiten Platz in der Bundesrepublik Deutschland erreicht hat. Aber ob wir, das heißt die betroffenen Kolleginnen und Kollegen, wirklich stolz darauf sein können, wie Sie glauben, die Pressemitteilung von MeinProf.de vom 30.08.2007 kommentieren zu können, daran hege ich ernsthafte Zweifel. Dies würde doch voraussetzen, daß alljene Kolleginnen und Kollegen als engagierte Befürworter einer von Studierenden selbstorganisierten Lehrevaluation bewertet worden sind und nicht bloß als deren Erdulder oder allein aufgrund ihres Status als Mitgliedder Hochschule. Denn stolz sein kann man nur, ich erinnere an die Debatte um den Slogan »Ich bin stolz darauf, ein Deutscher zu sein«, auf etwas, wozu man selbst aktiv mit dem Erbringen einer Leistung beigetragen hat. Davon kann aber hier mitnichten die Rede sein. Dies ist zumindest mein Eindruck, den ich gewonnen habe aufgrund meiner Beobachtungen. Diese legen mir nämlich genau das Gegenteil nahe.

Um es zu konkretisieren: Aus meinem Fachbereich, und dieser ist ja wohl mit einer der größten an der Fachhochschule Koblenz, ist mir nicht bekannt, daß jemand die Evaluation der Lehre bei MeinProf.de öffentlich begrüßt hätte. Das Gegenteil ist der Fall. So haben Mitglieder aus dem Kollegium sich an die Betreiber der in Rede stehenden Website gewandt und sich der Veröffentlichung ihrer Daten widersetzt. Auch sah sich die Leitung des Fachbereichs anläßlich eines Rundschreibens des Hochschullehrerbundes Hlb zur Entscheidung der RWTHAachen, mit rechtlichen Schritten gegen die Website-Betreiber wegen des angeblichen Verstoßes gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen vorzugehen, gehalten, dieses Schreiben zur Grundlage eines Tagesordnungspunktes im Fachbereichsrat zu machen und den Kolleginnen und Kollegen jenen Musterbrief des Hlb an die Hand zu geben, mit dem man sich gegen die Veröffentlichung der Daten zur Wehr setzen konnte. Zugleich wurde das Rundschreiben per Aushang auch den Studierenden bekanntgegeben, was sich durchaus interpretieren läßt als Versuch, jene Studierenden, die in Erwägung ziehen, ihre Lehrenden bei MeinProf.de zu beurteilen, mit Datenschutzhokuspokus einzuschüchtern. Bezeichnenderweise wurde es denn auch unterlassen, jenes Urteil des Landgerichts Berlin entsprechend zu kommunizieren, das in zweiter Instanz die Forderung eines die Gerichte bemühenden Hochschullehrers nach einer strafbewehrten Unterlassungserklärung der Website-Betreiber mit dem Argument zurückwies, Hochschullehrer müßten sich in ihrer Funktion öffentlicher Kritik stellen. Denn als Amtswalter und nicht als Privatpersonen fungieren sie.

Wenn zwischenzeitlich das Thema >Lehrevaluation< am Fachbereich positiv aufgegriffen worden ist, so geschieht dies meines Erachtens weniger aus der Einsicht, daß die Studierenden ein Recht darauf haben, ihr Urteil über das, was wir (uns) leisten, öffentlich zum Ausdruck zu bringen. Es ist, wie mir scheint, eher dem Umstand geschuldet, daß uns mit dem HRG von 1999 die Lehrevaluation gewissermaßen verordnet worden ist, worauf denn auch die unübersehbare Haltung im Kollegium sich zurückführen läßt, seinem Herrn, frei nach Matthäus (22,21), zwar zu geben, was des Herrn ist, aber eben nur das unabdingbar Notwendige. Zudem stellt die Beteiligung der Studierenden »bei der Bewertung der Qualität der Lehre«, wie es § 6 HRG vorsieht, realiter eine Farce dar, weil wir mit den von uns entwickelten Evaluationsinstrumenten selbst festlegen, wie wir kritisiert und bewertet werden wollen, und nicht diejenigen entscheiden lassen, die von uns belehrt werden. Von Ausnahmen selbstredend abgesehen, maßen wir uns mit fadenscheinigen Argumenten selbstherrlich an, daß nur wir (und nicht die Studierenden) wirklich zu beurteilen vermögen, wie gut unsere Lehre ist. Sicher, es läßt sich berechtigte methodische Kritik formulieren an dem Zustandekommen der von den Website-Betreibern produzierten Ergebnisse. Dies gilt aber nicht weniger für die von uns vorgenommene Bewertung der Leistung der Studierenden. Denn Noten versagen als Instrument objektiver Leistungsmessung, weil in die Bewertung die Subjektivität von uns Lehrenden einfließt. Eine Tatsache, die, obwohl durch wissenschaftliche Studien hinlänglich belegt, jedoch von unseresgleichen immer wieder hartnäckig geleugnet wird. Die fehlende Ernsthaftigkeit in bezug auf das Anliegen der Studierenden nach Verbesserung der Lehre kommt schlagend in dem Entwurf der Evaluationsordnung der Fachhochschule zum Ausdruck, sieht diese doch vor, daß pro Hochschullehrer nur eine Lehrveranstaltung im Akademischen Jahr evaluiert werden soll. Bei einer Deputatsverpflichtung von 36 SWS im Akademischen Jahr, das heißt von insgesamt 18 Lehrveranstaltungen, entspricht dies einer Quote von lächerlichen 5,5%. Bedenkt man, daß obendrein vorgesehen ist, die Ergebnisse nur anonymisiert und auf Fachbereichsebene aggregiert zu veröffentlichen, so drängt sich, mir jedenfalls, stark der Gedanke auf, daß es hier um das Abwehren öffentlicher Kontrolle geht. Aber eben diese ist eine conditio sine qua non, um zu Felde ziehen zu können gegen eine mittelmäßige oder gar schlechte Lehre, die wegen des unter Hochschullehrern bestehenden Korpsgeists für die Lehrenden bislang so gut wie keine negativen Konsequenzen nach sich zieht. Wie sagt lebensweise schon der Volksmund: Eine Krähe hackt einer anderen die Augen nicht aus.

Das Umdeuten der Wirklichkeit nach eigenem Gusto, das Verschwindenlassen von sich einander widersprechenden Informationen, wie es in Ihrer bramarbasierenden Stellungnahme zum Ausdruck kommt, setzt sich in eigentümlicher Weise fort in jener »kognitiven Dissonanz«, um Leon Festinger zu bemühen, die, so man sie wahrnehmen will, unübersehbar besteht zwischen den Ergebnissen von MeinProf.de und jenen des Zentrums für Qualitätssicherung und -entwicklung, das für das für uns zuständige Ministerium im Rahmen des Hochschulprogramms »Wissen schafft Zukunft« eine Lehrevaluation als Grundlage zur Lehrpreisvergabe des Landes Rheinland-Pfalz durchführt. Irritation existiert, wie es scheint, aber wohl nur bei Studierenden, die das Ergebnis der ministerial induzierten Lehrevaluation vielfach mit einem befremdeten Kopfschütteln kommentieren. Wen wundert's, wenn nicht alle Lehrenden sich der Evaluation ihrer Lehrveranstaltungen stellen müssen, wenn die Auswahl der zu evaluierenden Lehrveranstaltungen durch die Lehrenden selbst erfolgt oder wenn alle Lehrveranstaltungen über einen methodischen Evaluationskamm geschoren werden, der nicht differenziert, um es an einem Beispiel pointiert zu verdeutlichen, zwischen einer Methodenlehrveranstaltung, in der die Studierenden angehalten werden, ihren Namen zu tanzen, und einer Theorielehrveranstaltung, die sich mit Kants »Metaphysik der Sitten« oder mit Rawls »Theorie der Gerechtigkeit« befaßt.

Ohne auf alle Halbwahrheiten und Schönfärbereien Ihrer Stellungnahme an dieser Stelle eingehen zu können und zu wollen, ist last but not least darauf hinzuweisen, daß diejenigen, denen das gute Abschneiden der Fachhochschule Koblenz beim MeinProf.de-Hochschulranking eigentlich geschuldet ist, weil sie sich aktiv an dem Ranking beteiligt haben, die votenden Studierenden, in Ihrer Würdigung als eine, und dies ist schon bezeichnend, vernachlässigbare Größe behandelt werden - sie tauchen einfach nicht auf. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

Mit kollegialem Gruß
Prof. Dr. Michael Wolf

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Positives Feedback auf MeinProf Hochschulranking

Posted by: Thomas M. Thu, 06 Sep 2007 10:20:15 GMT

Nicht nur bei der FTD kam das Hochschulranking von MeinProf sehr gut an! Wir freuen uns über das positive Echo von Seiten der Medien und Hochschulen und werden das Ranking ausbauen und regelmäßig anbieten.

Spätestens zum Wochenende werden wir die Stellungnahmen der TOP10 Hochschulen auf unserer Seite veröffentlichen. Dort könnt ihr unter anderem nachlesen wie die Hochschulen gezielt versuchen die Qualität der Lehre zu steigern und was sie besonders attraktiv für ein Studium macht.

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Pressemitteilung - MeinProf Hochschulranking für Lehrqualität in Deutschland!

Posted by: Thomas M. Thu, 30 Aug 2007 06:29:41 GMT

Heute geht folgende Pressemitteilung (Download) raus. Wir gratulieren allen TOP Hochschulen und werden euch diese dann auch in den nächsten Tagen hier im Blog präsentieren.

Fachhochschulen besser als Universitäten? Erstes Hochschulranking für Lehrqualität in Deutschland!

Berlin, den 30.08.2007. Anlässlich der 250.000sten Bewertung einer Lehrveranstaltung auf dem Internetportal MeinProf.de wurden erstmals Durchschnittsnoten aller Hochschulen ermittelt. Den ersten Platz erreichte die FH Aschaffenburg vor der FH Koblenz und der FH Landshut.

Auf dem MeinProf.de Internetportal können sich seit November 2005 Studenten aller Hochschulen über die Kurse ihrer Dozenten informieren und diese bewerten. Bis zum heutigen Tag wurden 250.000 Bewertungen für über 63.000 Kurse von mehr als 32.000 Dozenten abgegeben. Erstmals wurden die Top10 Hochschulen ermittelt. Berücksichtigt wurden dabei nur Hochschulen mit mehr als 1000 Bewertungen.

Platz Hochschule Anzahl der
Bewertungen
Durchschnitt
1 FH Aschaffenburg 1180 1,74
2 FH Koblenz 1271 2,03
3 FH Landshut 1889 2,04
4 Uni Passau 1795 2,10
5 FH Flensburg 1339 2,10
6 HS Pforzheim 2096 2,10
7 Uni Bonn 1224 2,11
8 Uni Koblenz-Landau 1735 2,11
9 Uni Jena 1545 2,13
10 FH Dortmund 1947 2,14

Ab sofort werden in regelmäßigen Abständen die Durchschnittsnoten der Hochschulen in Deutschland von MeinProf erhoben. Das MeinProf-Team möchte dabei ein Hochschulranking etablieren in welchem allein die Qualität der Lehrveranstaltungen Kriterium ist.

Das Portal wird sich von einem reinen Bewertungsportal zum Anlaufpunkt für Informationen rund um Lehrveranstaltungen entwickeln. Neben der Möglichkeit zu einem Kurs Literatur zu empfehlen, zu kaufen und verkaufen, sind Foren zum direkten Austausch zwischen Studenten und auch Dozenten eingerichtet.

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250.000 Bewertungen - Ankündigung Ranking Top Hochschulen in Deutschland

Posted by: Thomas M. Mon, 20 Aug 2007 17:54:56 GMT

Wow! :)

Celebration

Heute wird gefeiert! :) Hab schon 4 Hüte und Tröten gefunden ... ein Set fehlt noch :D

Als wir vor nicht einmal 2 Jahren das "MeinProf" Projekt gestartet haben, hat keiner von uns damit gerechnet diese Menge an Bewertungen sammeln zu können.

MeinProf ist nun langsam erwachsen und niemand kann mehr sagen – „da sind ja kaum Bewertungen drin, dass heißt ja nichts“. Und das verdanken wir euch!

Wir haben uns deshalb auch gedacht, dass wäre ein guter Zeitpunkt um einen Schritt weiter zu gehen. Am 30.08.2007 werden wir erstmals ein Ranking über die besten Hochschulen in Deutschland veröffentlichen. Kriterium wird einzig und allein die Qualität der Lehrveranstaltungen sein. Damit wird sich dieses Ranking drastisch von anderen Hochschulrankings unterscheiden!

Zum einen ist damit ganz klar wie die Ergebnisse zu Stande kommen.
Es ist unschlagbar transparent – jede einzelne Bewertung ist nachlesbar!
Außerdem sind dann über 250.000 Fragebögen Grundlage der Auswertung und nicht nur ein paar hundert.

Wir sind schon gespannt auf die Ergebnisse, wir hoffen ihr auch!

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