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Am morgigen Donnerstag sowie Freitag findet in Berlin die 9. Learning World statt. Unter dem Motto "Empower Learning - Innovation. Integration. Inspiration." wird es Keynotes und Best Practice Verträge rund um die Themen Learning (2.0), Learning Management an Hochschulen und in Unternehmen, Social Media und Communities, aber auch klassisches Wissensmanagement oder Web 2.0 und Podcasting geben.
Auch MeinProf wird auf der Learning World vertreten sein. Einerseits als Aussteller, andererseits durch einen Vortrag von Thomas M. am Freitag ab 11.30 Uhr mit dem Titel Web 2.0 in der Bildungslandschaft: Evaluation und Profilbildung an Hochschulen.
Morgen geht es um 10 Uhr los mit der Keynote der Vorstände der IMC AG - der Veranstalterin der Learning World. Ort der Konferenz ist an beiden Tagen das Ludwig Erhard Haus (gerne auch Gürteltier genannt) in der Nähe des Berliner Zoos. Das Programm soll bis 18.30 dauern, und um 19 Uhr geht es dann zur Abendveranstaltung im Umspannwerk Ost. Am Freitag werden Vorträge zwischen 9 Uhr und 17 Uhr stattfinden.
Wir sind sehr gespannt, was uns erwarten wird. Aussteller auf einer Konferenz waren wir bisher noch nicht - daher fehlt es an einigen Materialien. Aber wir hatten auch nicht vor, Gummibärchen und Kugelschreiber zu verteilen, sondern mit interessierten Personen über MeinProf oder andere spannende Themen zu sprechen und diskutieren. Wir werden berichten, wie die Konferenz verlaufen ist ...
Von 20 Uhr bis 3 Uhr nachts haben insgesamt sieben deutsche MathematikdozentInnen - allesamt auf MeinProf mit hervorragenden Noten ausgezeichnet - Spannendes, Kurioses, Witziges, und Alltagstaugliches über die Mathematik vorgetragen. Leider konnten wir selbst nicht teilnehmen, aber wir haben uns bei Dr. Albers erkundigt. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Bis zu 180 Zuschauer zog die Lange Nacht der Mathematik an. Selbst dem letzten Vortrag lauschten noch rund 60 Personen. Die gesamte Veranstaltung wurde aufgezeichnet und wir versuchen, noch einige Bilder oder Videoausschnitte zu erhalten, die wir dann hier veröffentlichen würden.
Wie gestern auf Spiegel Online zu lesen war, haben SPD und Grüne ihr Wahlkampfversprechen in Hessen eingelöst und die Studiengebühren mit Unterstützung der Linksfraktion zum kommenden Wintersemester abgeschafft. Es wird also weder allgemeine Gebühren noch Beiträge für ein Zweitstudium oder eine lange Studiendauer geben. Für die Hochschulen wird es zum Ausgleich einen Zuschuss aus dem Landeshaushalt geben.
Die drei Parteien halten die Gebühren für unsozial und verfassungswidrig, die Opposition fürchtet nun eine "Überflutung" mit Studierenden anderer Bundesländer. Eine "Flut" kann ich hier in Berlin jedenfalls nicht feststellen. Außerdem hat die ZVS zumindest bei den "Erstis" einiger Studiengänge ein gewisses Mitspracherecht. Übrigens wurde mir in den FAQ der ZVS nicht beantwortet, welche Daseinsberechtigung diese Institution eigentlich hat ;-)
UPDATE: Ministerpräsident Koch weigert sich das Gesetz zu unterschreiben, wie die Süddeutsche berichtet.
UPDATE 2: Und jetzt doch - die Studiengebühren in Hessen sind abgeschafft. Fürs nächste Semester werden keine 500 Euro Gebühren mehr erhoben. Das fehlende Geld soll nach Meinung von SPD und Grünen nun der Landeshaushalt aufbringen. Dieses Jahr wären das dann 23 Millionen Euro, im nächsten Jahr stolze 92 Millionen Euro.
Ilmenaus obiger Wahlspruch war etwas irrefürhend, denn ganz so haben wir die Stadt nicht kennen gelernt. Es hat eher viel geregnet und teilweise war die Sichweite unter 100 Metern. Aber wir sind ja auch nicht wegen des guten Wetters zum ersten deutschen Educamp gefahren, an dessen Organisation Thomas bekannterweise beteiligt war, sondern wegen der Inhalte.
Bereits die multimediale und Skype-gestützte Podiumsdiskussion am Freitag abend war mit ca. 130 Personen sehr gut besucht. Insgesamt hat das Educamp um die 180 Personen angezogen. Für die Verantwortlichen also ein voller Erfolg und die Bestätigung der Notwendigkeit dieses "Special Interest Barcamps".
Warum besucht man überhaupt ein Barcamp? Na klar: Wegen der Sessions und der anderen Leute. Im Vorfeld gab es einige Bedenken, ob sich der Barcamp-Gedanke realisieren ließe, da viele Anwesenden noch nie auf einer solchen Veranstaltung waren. Es hat aber alles sehr gut funktioniert. Und während man auf den anderen Barcamps ja überwiegend die üblichen Verdächtigen trifft, war die Mischung der Leute auf dem Educamp sehr erfrischend.
Die Sessions waren größtenteils sehr diskussionslastig und daher spannend - unsere eigene zum Thema Vermarktung der Lehrexzellenz von Hochschulen und Dozenten eingeschlossen.
Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wurde dieses Jahr im Fachgebiet der Wirtschaftswissenschaften vergeben.
Aus der Begründung der Jury:
Prof. Dr. Michael Vogel ist seit 2003 Professor für Betriebswirtschaftslehre und Tourismusmanagement an der Hochschule Bremerhaven. Er hat in dieser Zeit den Studiengang Cruise Industry Management entscheidend weiterentwickelt und diesem zu großer nationaler Anerkennung verholfen. Seine eigene Lehre zeichnet sich durch eine ungewöhnlich breite Methodenvielfalt aus und beinhaltet innovative Lehr- und Prüfungsformen, etwa multimedial basierte Lehrveranstaltungen, Planspiele oder "double-blind peer review" von studentischen Papieren. Prof. Vogel schöpft seine Konzepte vor allem aus einem tiefgehenden und systematischen hochschuldidaktischen Selbststudium. Bei den Studierenden wie auch im Kreis der Kollegen genießt seine Lehre höchste Anerkennung für die aktivierende Vermittlung aktueller Fach-, insbesondere aber auch Schlüsselkompetenzen. Seine Konzepte und Erfahrungen macht er innerhalb der Hochschule, aber auch der Fachöffentlichkeit durch Publikationen zugänglich.
Prof. Dr. Joachim Winter ist seit 2004 Professor für Volkswirtschaftslehre, Schwerpunkt empirische Wirtschaftsforschung, an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit Beginn seiner Tätigkeit hat er ein Lehrprogramm aufgebaut, das unter den Bedingungen sehr großer Pflichtveranstaltungen mit mehreren Hundert Studierenden die Teilnehmer zum aktiven Lernen anhält und die Vermittlung von Wissen stets mit der reflektierten und problemorientierten Anwendung verknüpft. Beispielsweise motiviert er die Studierenden zur selbständigen Fallstudienarbeit und durch die Auslobung über das Internet abgewickelter Arbeitsgruppenwettbewerbe. Seine Lehre, die stets Theorie und Empirie, aber auch gesellschaftliche und politische Aspekte mit volkswirtschaftlichen Themen verbindet, genießt die höchste Anerkennung der Studierenden und der Fakultät. Als Studiendekan und in der Begleitung studienbeitragsfinanzierter Projekte zur Verbesserung der Lehre fördert er ergänzend das studierendenzentrierte Studium an der Fakultät insgesamt.
Die Preisträger belegen beispielhaft, wie unter den sehr unterschiedlichen Bedingungen wirtschaftswissenschaftlicher Lehre – eher kleine und spezialisierte Studiengänge oder „Massenstudiengänge“ – kreativ Lösungen umgesetzt werden können, die vor allem das aktive Lernen der Studierenden in den Mittelpunkt stellen.
Für alle Freunde der finnischen Humppa-Musik hat MeinProf ein kleines Schmankerl: Wir verlosen zwei Karten für das Abschlusskonzert von eläkeläiset (zu Deutsch: Die Rentner) im Lido in Berlin am Samstag, 26.4. Wir treffen uns um 20 Uhr, los geht's dann um 21 Uhr.
Die beiden Karten verlosen wir nur im Paket. Und um den Titel des Wettbewerbs "MeinProf und ich machen Party!" gerecht zu werden nur an ein "Duo" aus einem/einer Studenten/in und Dozenten/in.
Also: Alle Studenten, die immer mal mit einem/einer ihrer Dozenten/Dozentinnen und dem MeinProf-Team einen Abend Humppa hören wollten: Schreibt uns eine Mail mit den Namen an wir.wollen.mitfeiern@meinprof.org. *
Umgekehrt gilt das gleiche: Wenn Sie mit einem/einer Studenten/in und uns feiern wollen, melden Sie sich bei uns: wir.wollen.mitfeiern@meinprof.org. *
* Die jeweils andere Person sollte natürlich der Begleitung zugestimmt haben!
Für alle, die nicht wissen, was Humppa ist, hier eine kleine Erklärung in unseren FAQ und ein Video auf YouTube.
Danke an Humppa.de für die Bereitstellung des Fotos!
Wir haben schon über die Lange Nacht der Mathematik in Bremen berichtet.
Die Planungen und Vorbereitungen sind inzwischen abgeschlossen. Sieben Dozenten aus ganz Deutschland werden vortragen, alle sind in MeinProf hoch gelobt. Am 16. Mai werden sie im Stundentakt demonstrieren, dass Mathematik auch eine unterhaltsame Seite hat.
Die Dozenten und Themen im Überblick
Martin Scheer, Spaß mit (und trotz?) Moore-Penrose-Inversen!
Gestern gab es einen Beitrag bei REPORT MAINZ zum Thema "Bulimie-Learning, Bachelor und Studienabbrecherquote."
Leider können wir den Film nicht direkt verlinken, zu sehen und zu lesen ist das Ganze aber auf der Seite von REPORT MAINZ.
Ein paar Eindrücke aus dem Bericht
Prof. Wolfgang Eßbach, Universität Freiburg
Für mich ist die Bologna-Reform ein Schuss nach hinten. Die Ziele, die man vorgegeben hat, nämlich Mobilität, Strukturierung des Studiums, Berufsbefähigung, sind alle nicht erreicht worden. Was passiert ist, ist das Gegenteil. Die Mobilität der Studierenden sinkt. Von Berufsbefähigung kann keine Rede sein. Und die Anteile von Bulimie-Learning haben sich enorm verstärkt.
Annegret Kramp-Karrenbauer, Präsidentin Kultusministerkonferenz
Die ersten Aussagen, die ersten Hinweise jetzt sind aus meiner Sicht nicht dazu geeignet, den Bologna-Prozess insgesamt in Frage zu stellen, aber sie geben uns schon den einen oder anderen Hinweis, dass wir speziell an auch Fachhochschulen und speziell in dem einen oder anderen Studiengang wirklich genau hinschauen müssen, was wir an der Gestaltung der Bachelorstudiengänge eventuell verbessern müssen.
Man mag es kaum glauben, aber es scheint endlich einmal jemand mitgedacht zu haben! Die sicher nicht ganz einfache Koalitionsbildung zwischen der CDU und den Grünen in der Hamburger Bürgerschaft führt eventuell zu einem Studiengebührenmodell mit Sinn.
Die Überlegung ist einfach und aus meiner Sicht erschreckend gut. Die Studenten sollen erst im Anschluss ihrer Ausbildung und bei ausreichend hohem Einkommen die Studiengebühren "nachzahlen". So soll sich jede und jeder die Ausbildung leisten können und man muss sich nicht verschulden/Eltern belasten oder noch mehr nebenher arbeiten.
Bisher sind nur grobe Zahlen raus. Die Rede ist von einem Mindesteinkommen von 30.000 Euro im Jahr und dann einer Zahlung von 375 Euro pro belegtem Semester. (Im Moment sind es 500 Euro pro Semester in Hamburg.) Ob und wie genau das umgesetzt wird bleibt abzuwarten.
Mir fällt spontan nichts Schlechtes an der Geschichte ein. Eh klar, dass eine Zwischenfinanzierung aufgebracht werden muss und die Studiengebühren sinnvoll eingesetzt werden müssen.
Johannes Nagl ein Student des FH Technikum Wien aus dem Masterstudiengang Multimedia und Softwareentwicklung stellt sich und euch die Frage wie es um den Datenschutz in Social Communities gestellt ist. Da für uns Datenschutz eine große Rolle spielt möchten wir auf die Umfrage verweisen und hoffen, dass ihr euch die Zeit nehmt und die 36 kurzen Fragen von Johannes beantwortet. Es geht schnell und tut nicht weh!
Wo wir gerade beim Thema Datenschutz sind. Wir speichern zum Beispiel eure Passwörter in unserer Datenbank verschlüsselt, so können selbst wir diese nicht einsehen. Auch geben wir keine Kontaktdaten von Studenten an Dozenten raus. Zwar fordern dies einige Dozenten immer wieder, es verstößt aber völlig gegen den Datenschutz. Derzeit leiten wir die Nachricht des Dozenten in einem solchen Fall anonym per Email an euch weiter.
Wir sind dabei ein Nachrichtensystem zu erschaffen. In dem es auch möglich sein soll mit Studenten, welche den Kurs schon besucht haben, anonymisiert in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Es kann aber sein das dies alles noch ein wenig auf sich warten lässt - wir haben grad wahnsinnig viel um die Ohren.