Man mag es kaum glauben, aber es scheint endlich einmal jemand mitgedacht zu haben! Die sicher nicht ganz einfache Koalitionsbildung zwischen der CDU und den Grünen in der Hamburger Bürgerschaft führt eventuell zu einem Studiengebührenmodell mit Sinn.
Die Überlegung ist einfach und aus meiner Sicht erschreckend gut. Die Studenten sollen erst im Anschluss ihrer Ausbildung und bei ausreichend hohem Einkommen die Studiengebühren "nachzahlen". So soll sich jede und jeder die Ausbildung leisten können und man muss sich nicht verschulden/Eltern belasten oder noch mehr nebenher arbeiten.
Bisher sind nur grobe Zahlen raus. Die Rede ist von einem Mindesteinkommen von 30.000 Euro im Jahr und dann einer Zahlung von 375 Euro pro belegtem Semester. (Im Moment sind es 500 Euro pro Semester in Hamburg.) Ob und wie genau das umgesetzt wird bleibt abzuwarten.
Mir fällt spontan nichts Schlechtes an der Geschichte ein. Eh klar, dass eine Zwischenfinanzierung aufgebracht werden muss und die Studiengebühren sinnvoll eingesetzt werden müssen.